Unfall-__Orthopaedische_Chirurgie___Sporttraumatologie

Verletzungen am Bewegungsapparat

Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie

Jährlich werden in unserer Klinik ca. 2.500 Patienten nach Arbeitsunfällen ambulant und stationär behandelt. Im Mittelpunkt unserer Aufgaben in der unfall- und orthopädischen Chirurgie steht die Versorgung von Arbeitsunfällen im Auftrag der Berufsgenossenschaften. Hierzu zählen Unfälle, die sich zum Beispiel während der Arbeit, an Schulen, in Kindertagesstätten, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie auf dem Hin- oder Rückweg zur oder von der Arbeit ereignen. Die Unfallchirurgie des Friedrich-Ebert-Krankenhauses ist am sogenannten Verletztenartenverfahren (VAV) der Berufsgenossenschaften beteiligt und ist somit zur Behandlung schwer- und schwerstverletzter Patienten zugelassen.

Als sporttraumatologisches Zentrum bietet unsere Klinik sowohl Leistungs- als auch Freizeitsportlern eine hochqualifizierte Betreuung. Das gesamte Team beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Sportverletzungen und hat sich auf diesem Gebiet ein umfangreiches Fachwissen angeeignet. Das Ziel bei der Behandlung ist einerseits die rasche Wiedererlangung der Sportfähigkeit und andererseits der Erhalt der Mobilität bis ins hohe Alter. Wir prüfen stets alternative Möglichkeiten und empfehlen nicht allen Patienten eine Operation. Sollte diese dennoch notwendig sein, sind unsere neuen Operationssäle mit modernster digitaler HD-Technik ausgestattet und gewährleisten die besten hygienischen Standards. Die ständige Weiterentwicklung der operativen Techniken ist für uns selbstverständlich, um unseren Patienten immer die bestmögliche Therapie bieten zu können.

Die Unfallchirurgie umfasst moderne Verfahren zur konservativen, funktionellen und operativen Behandlung von Verletzungen der Knochen und der Weichteile an den Gliedmaßen, der Wirbelsäule und dem Becken.
 

Zur Diagnostik stehen uns vielfältige bildgebende Verfahren zur Verfügung: von der Ultraschalldiagnostik über das konventionelle Röntgen bis hin zur Schnittbildgebung durch Computertomographie (CT/Röntgenstrahlen) sowie Magnetresonanztomographie (MRT/Magnetstrahlen) und bei schweren Gefäßverletzungen die Angiographie.

Als Sportklinik mit überregionaler Bedeutung widmen wir uns seit vielen Jahren der umfassenden Behandlung von Gelenkverletzungen und -erkrankungen. Nach eingehender klinischer Untersuchung und modernster Diagnostik in Zusammenarbeit mit der radiologischen Klinik (digitales Röntgen, Sonographie, CT und MRT) werden anschließend gemeinsam mit den Patienten die Befunde besprochen. In der Gelenkchirurgie wird ein Großteil der Eingriffe über kleine OP-Zugänge (sog. Schlüsselloch-Chirurgie) gelöst. So können Operationen minimal-invasiv mittels Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt werden. Dieses Verfahren unterstützt die schnelle Genesung und Mobilisierung der Patienten.

Zu den Behandlungsgebieten in unserer Sporttraumatologie zählen:

  • Gelenkverletzungen
  • Bandverletzungen
  • Muskelverletzungen
  • Sehnenverletzungen
  • Überlastungsschäden
  • Fehlstellungen

Neben einer Sportlerbetreuung setzen unsere Fachkräfte im Bereich Sporttraumatologie im FEK Neumünster folgende Schwerpunkte:


Kniegelenk

  • Vordere/hintere Kreuzbandrekonstruktionen
  • Kreuzband-Revisionsoperationen
  • Seitenbandoperationen
  • Komplexe Verletzungen
  • Meniskusoperationen
  • Knorpeloperationen: Mikrofrakturierung und Matrix, Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS/Mosaikplastik), Knorpelzelltransplantation (ACT/MACT/Minced Cartilage)
  • Kniescheibe: Verrenkung/Instabilität (MPFL-Naht, Plastik, Trochlea-Plastik)
  • Osteochondrosis dissecans
  • Gelenksteife
  • Arthroskopisch gestützte Frakturversorgung
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Korrekturen von Fehlstellungen: O-Bein, X-Bein


Schultergelenk

  • Schulterstabilisierung nach Verrenkung
  • Revisionsoperationen
  • SLAP-Läsion
  • Rotatorenmanschettennaht
  • Schäden der langen Bizepssehne
  • Schultersteife
  • Kalkschulter
  • Engpasssyndroms (Impingement-Syndrom)
  • Schultereckgelenkssprengung


Sprunggelenk

  • Knorpelschäden (siehe Kniegelenk)
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Engpasssyndrom (Impingement-Syndrom)
  • Fußballergelenk
  • Instabilitätsoperationen
  • Entfernung Gelenkschleimhaut


Ellenbogengelenk

  • Knorpelschäden (siehe Kniegelenk)
  • Mobilisation bei Gelenksteife
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Entfernung Gelenkschleimhaut
  • Instabilitätsoperationen
  • Tennis- und Golferellenbogen

 

Sportlersprechstunde – Sporttraumatologie

Unser Oberarzt Dr. med. Thomas Gangl berät Sie bei Fragen zu operativen und konservativen Therapien im gesamten Spektrum der Sportverletzungen.
Donnerstag von 8:30 bis 14:30 Uhr
Sekretärin Britta Ott
Tel.:04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019

In Notfällen auch ohne Voranmeldung!


Das Team der Sporttraumatologie betreut folgende Vereine:

 

Offizielle medizinische Kooperation:

Die Unfallchirurgie umfasst moderne Verfahren zur konservativen, funktionellen und operativen Behandlung von Verletzungen der Knochen und der Weichteile an den Gliedmaßen, der Wirbelsäule und dem Becken. Knochenbrüche werden mit Osteosynthesen (operative Vereinigung von Knochenanteilen) nach den Regeln der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) oder mit dynamischen Osteosynthesen nach den Prinzipien der AIOD Deutschland e. V. (Assoziation Internationale pour l`Osteosynthese Dynamique, Internationale Vereinigung für dynamische Osteosynthese) versorgt.


Unser Spektrum beinhaltet:

  • Minimal-invasive OP-Techniken
  • Gelenk-, Bänder-, Sehnenverletzungen
  • Sportverletzungen
  • Arbeitsunfälle höherer Schweregrade im Rahmen des Verletzungsartenverfahrens der Berufsgenossenschaft (VAV-Fälle)
  • Hand- und Fußverletzungen
  • Schädelverletzungen und Wirbelsäulenverletzungen in Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik im FEK
  • Bauchverletzungen in Kooperation mit der Klinik für Allgemeinchirurgie 
  • Blutgefäßverletzungen in Kooperation mit der Abteilung für Gefäßchirurgie
  • Brustkorbverletzungen in Kooperation mit der Abteilung für Thoraxchirurgie

Unter Wiederherstellungschirurgie sind Korrektureingriffe an Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern sowie Eingriffe aus dem Bereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie zu verstehen.

  • Plastisch-chirurgische Eingriffe bei Druckgeschwüren durch Wundliegen (Dekubitus), bei Weichteildefekten im Bereich der Gliedmaßen nach Unfall, Verbrennung oder Entzündung in Form ortsständiger Schwenk- oder Verschiebelappenplastiken der Weichteile

Für besondere Fragestellungen besteht eine Kooperation mit der Praxis für Plastische Chirurgie (Dr. med. A. Rau)

Die Klinik für Unfallchirurgie verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Endoprothetik (Gelenkersatz) der großen Gelenke. Die erste Implantation einer Hüftgelenkprothese erfolgte im Jahr 1971.


Das Leistungsspektrum der Endoprothetik in Neumünster umfasst:

  • Zementfreie und zementierte Totalendoprothetik des Hüftgelenks mit modernen, langlebigen Gleitpaarungen (hochvernetztes Polyäthylen/Keramik)
  • Oberflächenersatzprothesen des Kniegelenks (Knie-TEP)
  • Schlittenprothesen bei Varus-Gonarthrose (O-Bein-Arthrose mit teilweisem Ersatz der Gelenkflächen)
  • Wechseloperationen mit Austausch der Prothesenkomponenten an Knie- und Hüftgelenk bei Lockerung, Instabilität, wiederkehrender Ausrenkung sowie Infektion
  • Versorgung periprothetischer Frakturen durch Implantation von Spezialprothesen oder/und Osteosynthese
  • Schultergelenkprothesen bei Fraktur oder Arthrose
  • Prothesen des Ellenbogengelenks nach schwerer Verletzung
  • roboterarmassistierte System Mako SmartRobotics™ für den präzisen Einsatz von Knie- und Hüftprothesen 


Hüft-Endoprothese (minimal-invasives Verfahren AMIS®-Technik)

Seit 2015 erfolgt die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks mit einem speziellen minimal-invasiven und muskelschonenden Verfahren über einen direkten vorderen OP-Zugang. Im Gegensatz zum herkömmlichen seitlichen oder hinteren OP-Zugang bietet der vordere viele Vorteile:

  • Muskelschonende Operation mit schmerzarmer postoperativer Phase
  • Minimaler Blutverlust (kein Fremdblut)
  • Schnelle Mobilisation postoperativ
  • Verkürzter stationärer Verlauf
  • Geringes Luxationsrisiko der Prothese
  • Natürliches Gangbild durch Muskelerhalt
  • "Fast-track-Model" ohne Wunddrainage, Entlassung ab 5. Tag und ambulante Physiotherapie möglich
  • Prothesenimplantation an beiden Hüftgelenken in einer OP möglich

Von der AMIS®-Technik profitieren vor allem ältere Patienten, bei denen die postoperative Mobilisation erfahrungsgemäß erschwert ist. Deshalb wenden wir diese spezielle Operationstechnik auch bei der häufigen Schenkelhalsfraktur mit sehr gutem Erfolg an. Für jüngere und aktivere Patienten ermöglicht diese Technik im Sinne des "Fast-track" die zügige, schmerzarme Mobilisation mit einer geplanten Entlassung ab dem 5. postoperativen Tag. Eine stationäre Rehabilitation ist in diesen Fällen oft nicht notwendig und erlaubt in der Regel eine schnelle Wiederaufnahme der beruflichen und sportlichen Aktivitäten.

Die stationäre Rehabilitation der Patienten erfolgt überwiegend in Rehakliniken des Einzugsgebietes. Eine stetig wachsende Zahl an Patienten wird mit großem Erfolg in der physiotherapeutischen Abteilung des FEK ambulant rehabilitiert. Für hochbetagte und weniger mobile Patienten empfiehlt sich die geriatrische Komplexbehandlung im Sinne einer spezifischen Frührehabilitation in der Geriatrie des FEK. 

Roboterarm-Assistenz in Neumünster 
Als nur eine von wenigen Kliniken in Deutschland und als einzige in der Region Mittelholstein verfügt das FEK Neumünster über ein Roboterarm-Assistenzsystem namens Mako SmartRobotics™.  Als einzige Klinik in Schleswig-Holstein und eine der wenigen Klinken in ganz Deutschland kombinieren wir diese neue Technik mit der minimalinvasiven muskelschonenden AMIS-Methode über den direkten vorderen Zugang für den Hüftgelenksersatz. Des Weiteren wird das gesamte Spektrum des Kniegelenkersatzes mit Unterstützung dieses Systems auf ein neues Niveau der Präzision gehoben.

 
Was ist Roboterarm-assistiertes Operieren?
Bisher werden Endoprothesen an Hüfte und Knie von Hand eingebaut. Trotz größter Sorgfalt und auch mit viel Erfahrung ist die erreichte Präzision nicht so hoch. Studien mit extrem erfahrenen Chirurgen haben gezeigt, dass trotz großer Erfahrung die Platzierung der Implantate relativ ungenau ist und einer hohen Schwankungsbreite unterliegt. Dieses Problem wird durch die Roboter-Assistenz weitestgehend gelöst.


Wie funktioniert Mako SmartRobotics™?
Die Operation fängt im Grunde bereits vor dem eigentlichen Operationstag an. Zunächst wird von jedem Patienten eine Computertomographie durchgeführt. Daraus wird dann individuell ein 3D-Bild der Knochenstruktur erstellt.
Der Mako-Operateur kann nun mithilfe dieser dreidimensionalen Darstellung bereits vorab die optimale Position und Größe für das Implantat finden. Dies geschieht alles bereits vor der Operation. 

In der Operation an Hüfte oder Knie werden dann nach Eröffnen der Operationswunde definierte Punkte am Knochen mit dem 3D-Modell abgeglichen. Dadurch „weiß“ das Mako SmartRobotics™-System, wie der Patient im Operationssaal liegt. Jetzt werden zusätzlich die Funktionen der Sehnen, Bänder und Muskeln durch den Operateur erfasst. Die Knieprothese oder die Hüftprothese wird durch die zusätzlich gewonnenen Informationen noch wesentlich feiner an die individuelle Anatomie des Patienten angepasst. Dies geht auf den einzelnen Grad und Millimeter genau. Getreu dem Motto „know more – cut less“.

Dies ist auch ein wesentlicher Vorteil gegenüber vorab produzierten „individuellen“ Prothesen, welche sich ausschließlich am Knochen orientieren. Erst wenn die Endoprothese optimal positioniert ist, kommt der Mako-Roboter zum Einsatz. Dieser ermöglicht dem Operateur in bisher nicht gekannter Präzision, diese Planung umzusetzen – genauer, als es je von Hand möglich war. Dabei steuert der Operateur zu jeder Zeit den Mako SmartRobotics™-Roboterarm, der dem Chirurgen durch diese Navigation hilft, den Plan auf den Millimeter genau umzusetzen. Eine Fehlpositionierung ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Des Weiteren bietet das System mehr Patientensicherheit, da es dem Chirurgen bei dem Erreichen der geplanten Grenzen bei der Knochenpräparation einen spürbaren Widerstand generiert. Verletzungen von Bändern und Gefäßen sind somit nahezu ausgeschlossen. 
Aktuell ist der Mako SmartRobotics™ das einzige System auf dem Markt, das dies ermöglicht. Wir sind als FEK Neumünster sehr stolz, ihn als erste Klinik in unserer Region zu etablieren.

Ist es jetzt egal, wer mich operiert?
Ein ganz klares NEIN! Der Operateur führt die Vorplanung der Prothese am Modell durch. Die gesamte Präparation des Gewebes wird weiterhin manuell durchgeführt und erfordert viel Erfahrung. 

Was habe ich als Patient davon?
In mittlerweile unzähligen Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die mit dem Mako SmartRobotics™-System operiert wurden, eine der manuellen und der navigierten Endoprothese überlegene Position und Größe aufweisen. Ebenso haben Patienten, welche mit der neuen Technik operiert werden, weniger Schmerzen und Schwellungen sowie eine deutlich schnellere Rehabilitation. Die Patientensicherheit erhöht sich.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde und lassen Sie sich ganz unverbindlich informieren und beraten.

Ihr Team Endoprothetik
Dr. med. Gerrit Prange, Dr. med. Stephan Gora und Dr. med. Michael Pöhlmann

Kontakt:
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011

Unser Spektrum der Handchirurgie umfasst die konservative und operative Knochenbruchbehandlung sowie die Akutversorgung von Handverletzungen. Darüber hinaus werden bei zahlreichen degenerativen Erkrankungen unter ambulanten Bedingungen moderne operative Therapien durchgeführt. Bei schwersten Verletzungen, die aufwendige rekonstruktive Verfahren oder Replantationen notwendig machen, besteht eine Kooperation mit dem berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg Boberg und weiteren Spezialkliniken.


Die Handchirurgie im FEK Neumünster im Überblick:

  • Operative und konservative Knochenbruchbehandlung
  • Beuge- und Strecksehnennaht
  • Nervennaht in mikrochirurgischer Technik
  • Rekonstruktion von Bandverletzungen
  • Operative und konservative Behandlung von Handinfektionen, ggf. mit vorübergehender Ruhigstellung mittels Fixateur externe
  • Dupuytrensche Kontraktur (Beugekontraktur der Finger)
  • Sehnenscheidenstenose (schnellender Finger)
  • Nervenengpasssyndrom (z. B. Karpaltunnelsyndrom)
  • Zysten, Ganglien, Schleimhauttumoren
  • Arthrose (z. B. Rhizarthrose)

In der Fußchirurgie behandelt unser Team das gesamte Spektrum von isolierten einfachen bis hin zu komplexen Knochenbrüchen: konservativ unter Verwendung stützender und schienender Verbände oder operativ mit modernen winkelstabilen Titanimplantaten. Verletzungen der Weichgewebe sowie Infektionen werden stadiengerecht unter ambulanten und stationären Bedingungen versorgt.

Bei degenerativen Erkrankungen des Weichteilgewebes und der knöchernen Strukturen des Fußskeletts sowie bei Fehlstellungen werden in Kooperation mit dem MVZ FEK Dr. Lehmann aktuelle Operationsverfahren auch unter prophylaktischen Aspekten und zur Vermeidung statischer Beschwerden eingesetzt.

Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren im D-Arzt-Wesen sind Teil des FEK-Leistungsspektrums. Insofern nimmt unsere Klinik an der Versorgung von Arbeitsunfällen im Auftrag der Berufsgenossenschaften teil. Hierzu zählen Unfälle, die sich zum Beispiel während der Arbeit, an Schulen, in Kindertagesstätten, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie auf dem Wege zur oder von der Arbeit ereignen. Jährlich werden ca. 2.500 Patienten, die einen Arbeitsunfall erlitten haben, in unserer Klinik sowohl ambulant als auch stationär versorgt.

Die Unfallchirurgie des Friedrich Ebert Krankenhauses ist am sogenannten Verletztenartenverfahren (VAV) der Berufsgenossenschaften beteiligt und ist somit zur Behandlung schwer- und schwerstverletzter Patienten zugelassen.


Schwerpunkte

Wir versorgen sämtliche durch Arbeitsunfälle erlittenen Verletzungen mit Ausnahme von solchen, die unter Schwerverletztenarten (SAV) fallen. Diese müssen in dafür zugelassenen Zentren versorgt werden. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem UKSH-Schleswig Holstein (Campi Kiel und Lübeck) sowie dem Unfallkrankenhaus Hamburg.


Diagnostik und Therapie

An Diagnostik stehen uns sämtliche bildgebenden Verfahren, beginnend mit der Ultraschalldiagnostik, dem konventionellen Röntgen sowie der Schnittbildgebung durch Computertomographie (CT/Röntgenstrahlen) und Magnetresonanztomographie (MRT/Magnetstrahlen) zur Verfügung. Bei schweren Gefäßverletzungen auch die Angiographie.


Sprechzeiten BG

Notfälle werden jederzeit in unserer Notaufnahme behandelt.

Die Weiterbetreuung erfolgt nach Terminvereinbarung montags, mittwochs und freitags. Terminvereinbarung und Rezeptbestellung können Sie unter folgender Mail vornehmen: bg-sprechstunde(at)fek.de.

Alle Notfälle werden jederzeit in unserer Notaufnahme behandelt. Im Folgenden finden Sie die Sprechzeiten unserer Fachabteilungen:


Chefärztliche Sprechstunde

Chefarzt Dr. med. Gerrit Prange
Fragen rund um privatärztliche konservative und operative Behandlungen.
Donnerstag von 10:00 bis 14:30 Uhr und nach Vereinbarung
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019


Spezielle unfallchirurgische Fragestellungen

Chefarzt Dr. med. Gerrit Prange, Leitender Oberarzt Dr. med. Stephan Gora
Termine nach Vereinbarung unter der Telefonnummer:
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019


Endoprothetik, Wechseloperationen

Leitender Oberarzt Dr. med. Stephan Gora
Hier kümmern wir uns um differenzierte Indikationsstellung für moderne Endoprothesen an Hüfte, Knie und Schulter sowie um Nachuntersuchungen.
Dienstag von 10:00 bis 13:30 Uhr
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019


Knie- und Schulterchirurgie, Arthroskopie

Chefarzt Dr. med. Gerrit Prange, Oberarzt Dr. med. Thomas Gangl
Unser Oberarzt berät Sie bei Fragestellungen zu operativen und konservativen Therapien im gesamten Spektrum der Verletzungen und Erkrankungen an Schulter und Knie. Ein Großteil der Operationen erfolgt in unserem Ambulanten Operationszentrum (AOZ).
Donnerstag von 8:30 bis 14:30 Uhr
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019


Sportlersprechstunde – Sporttraumatologie

Unser Oberarzt Dr. med. Thomas Gangl berät Sie bei Fragen zu operativen und konservativen Therapien im gesamten Spektrum der Sportverletzungen. 
Donnerstag von 8:30 bis 14:30 Uhr 
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019 

In Notfällen auch ohne Voranmeldung!

Weitere Sprechzeiten auch im MVZ FEK Dr. Lehmann:
Sachsenring 26 - 28
24534 Neumünster
Tel.: 04321 94770


Handchirurgische Operationen

Oberarzt Dr. med. Jens Diedrichs
Unser Team hilft Ihnen gern bei Fragen rund um handchirurgische Operationen.
Dienstag von 8:30 bis 10:00 Uhr
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011
Fax: 04321 405-2019


BG-Ambulanz (Behandlung von Arbeitsunfällen)

Chefarzt Dr. med. Gerrit Prange, Oberarzt Hendrik Kühl
Gern beantworten wir Ihre Fragen zur operativen und konservativen Behandlung nach Arbeitsunfällen, Wiedereingliederungsmaßnahmen in das Erwerbsleben und zu Rehabilitationsmaßnahmen.
Montag, Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Terminvereinbarung unter 04321 405-4748
E-Mail: BG-sprechstunde(at)fek.de

VHS-Vortrag - Einblicke - Einsichten:

Moderne Behandlung bei Knie- und Hüftarthrose - Wie Robotertechnik heute hilft
Schmerzen in Knie und Hüfte müssen kein Dauerzustand sein. Neue robotische Operationsverfahren bieten mehr Sicherheit und Beweglichkeit. Erfahren Sie, wie moderne Gelenkchirurgie Lebensqualität zurückgeben kann.
Dr. med. Stephan Gora, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie, Sektionsleiter Endoprothetik
23.02.2026
19:00 - 21:00 Uhr
FEK, Konferenzräume in der Cafeteria, Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gebührenfrei.
Eine Anmeldung bei der Volkshochschule (Mail: vhs(at)neumuenster.de, Tel. 04321 942-5602) wird benötigt.

 

VHS-Vortrag - Einblicke - Einsichten:

Hightech für das Gelenk
Die robotische Endoprothetik revolutioniert den Gelenkersatz durch milimetergenaue Planung und Umsetzung. Sie kombiniert die Erfahrung des Operateurs mit Präzision modernster Technik. Erfahren Sie, wie Hightech. Wie moderne Medizin Ihnen helfen kann, wieder schmerzfrei aktiv zu sein.
Dr. med. Stephan Gora, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie, Sektionsleiter Endoprothetik
08.06.2026
19:00 - 21:00 Uhr
FEK, Konferenzräume in der Cafeteria, Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gebührenfrei.
Eine Anmeldung bei der Volkshochschule (Mail: vhs(at)neumuenster.de, Tel. 04321 942-5602) wird benötigt.

ANSPRECHPARTNER
Chefarzt
Dr. med.
Gerrit Prange
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie, Durchgangsarzt
Jetzt kontaktieren
Leitender Oberarzt / Sektionsleiter Endoprothetik
Dr. med.
Stephan Gora
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Ständiger Vertreter des Durchgangsarztes
Jetzt kontaktieren
Sekretärin
Britta Ott
Sekretariat Dr. med. Gerrit Prange

04321 405-2019

Jetzt kontaktieren
Oberarzt
Hendrik Kühl
Facharzt für Chirurgie mit der Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie, Ständiger Vertreter des Durchgangsarztes
Jetzt kontaktieren
Oberarzt
Dr. med.
Jens Diedrichs
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Handchirurgie
Jetzt kontaktieren
Oberärztin
Kim Gerlach
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie - Klinik für Unfall-, Orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie
Oberarzt
Dr. med.
Michael Pöhlmann
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Jetzt kontaktieren
Oberarzt
Michael Stark
Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie
Jetzt kontaktieren
Oberarzt
Dr. med.
Thomas Gangl
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung Sportmedizin, Notfallmedizin
Jetzt kontaktieren
Pflegeleitung
Franziska Karow
Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie, Neurochirurgie
Jetzt kontaktieren
WIR SIND QUALIFIZIERT