Dunkelhaarige Frau liest Zeitung

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Neuigkeiten aus dem FEK

Ob medizinische Entwicklungen, neue Personalbesetzungen oder externe Besuche: Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus ist als führender Anbieter moderner Medizin immer in Bewegung. So begrüßen wir regelmäßig angehende Ärzte im Praktischen Jahr, beteiligen uns an Aktionstagen wie dem Weltfrauentag oder haben Persönlichkeiten aus der Politik zu Gast. Wir versorgen Sie in unserem Newsportal mit allen wichtigen Informationen rund um das FEK Neumünster.

Neuer Pflegedirektor im FEK

Seit dem 1. Juli ist Richard Staar neuer Pflegedirektor am Friedrich-Ebert-Krankenhaus. Gemeinsam mit seinem Team trägt er die Verantwortung für den Pflege- und Funktionsdienst mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden – der größten Berufsgruppe im FEK.

Der Weg dorthin begann ganz klassisch. Nach seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger arbeitete Richard Staar zunächst auf einer chirurgischen Station im Dreischichtsystem. Schon früh entdeckte er jedoch eine zweite Leidenschaft: sein Wissen weiterzugeben. Er wechselte in die Pflege- und Medizinpädagogik und unterrichtete angehende Pflegekräfte und Fachpersonal im Gesundheitswesen.

Dabei nahm er einen besonderen Weg. Um studieren zu können, holte er berufsbegleitend am Abendgymnasium in Potsdam sein Abitur mit viel Disziplin und Durchhaltevermögen nach. Anschließend absolvierte er an der MSH in Hamburg ein Bachelor- und Masterstudium der Medizinpädagogik. Rückblickend beschreibt er diese Zeit als einen der prägendsten Abschnitte seines Lebens.

Sein Wunsch, Theorie und Praxis noch enger miteinander zu verbinden, führte ihn schließlich ins Pflegemanagement. Zuletzt war Richard Staar als Pflegedirektor der Oberhavel Kliniken GmbH im Land Brandenburg tätig. 

Für Richard Staar steht fest: Gute Pflege gelingt nur gemeinsam. Deshalb möchte er zunächst zuhören, die verschiedenen Bereiche kennenlernen und mit möglichst vielen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.

Besonders am Herzen liegen ihm die Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen des angehenden Personalnachwuchses, die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden sowie attraktive Arbeitsbedingungen im Krankenhaus.

„Gute Pflege entsteht dort, wo Menschen gerne arbeiten und sich weiterentwickeln können. Wenn sich Mitarbeitende wertgeschätzt fühlen und ihre Kompetenzen einbringen können, profitieren am Ende vor allem unsere Patientinnen und Patienten. Die Pflegequalität und die Patientensicherheit sind tragende Ziele meines Wirkens.“

Wir freuen uns, Richard Staar im FEK begrüßen zu dürfen, und wünschen ihm einen guten Start sowie viele bereichernde Begegnungen mit den Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten unseres Hauses.

Neue Mitarbeitende - Herzlich willkommen im FEK!

Ankommen. Kennenlernen. Wohlfühlen. Ein neuer Job ist immer auch ein neuer Anfang und genau deshalb ist uns ein gutes Ankommen besonders wichtig.

Mit unserer Einführung möchten wir unseren neuen Mitarbeitenden den Start bei uns so angenehm wie möglich machen: Wir zeigen unser Haus, stellen verschiedene Bereiche und wichtige Schnittstellen vor und sorgen vor allem dafür, dass aus Namen ganz schnell vertraute Gesichter werden. 

Natürlich gehört auch eine kleine Tour durchs Haus dazu damit man sich direkt besser orientieren und Schritt für Schritt ankommen kann.

Wir freuen uns sehr, unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen euch von Herzen einen schönen Start bei uns im Team-Fek

Forschung am FEK? Na klar!

Moderne Medizin bedeutet nicht nur die Anwendung bewährter Therapien. Sie bedeutet auch, neue Erkenntnisse zu gewinnen und die Behandlung von Patientinnen und Patienten aktiv weiterzuentwickeln.

Deshalb freuen wir uns sehr, Teil der internationalen Studie EAST-STROKE Trial zu sein und die erste Patientin am FEK in die Studie eingeschlossen zu haben.

Die Studie untersucht eine wichtige Fragestellung: Kann bei Patientinnen und Patienten, die einen akuten Schlaganfall erlitten haben und gleichzeitig an Vorhofflimmern leiden, eine frühe rhythmuserhaltende Therapie das Risiko für weitere Schlaganfälle und andere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse senken?

Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Während die eingesetzten Medikamente und Verfahren bereits erfolgreich bei Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern angewendet werden, wurde diese frühe Behandlungsstrategie nach einem akuten Schlaganfall bislang nicht systematisch untersucht.

Die internationale Studie wird von Prof. Dr. Götz Thomalla, Direktor der Klinik für Neurologie vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf geleitet. Insgesamt sollen rund 1.746 Patientinnen und Patienten teilnehmen.

Bei uns im FEK arbeitet dafür ein interdisziplinäres Studienteam aus Expertinnen und Experten der Neurologie, der Kardiologie und der Rhythmologie eng zusammen. Diese enge Kooperation über Fachgrenzen hinweg ist ein wichtiger Baustein moderner Medizin und klinischer Forschung. Dank an Prof. Dr. med. Julian Bösel, PD Dr. Niklas Schofer und Rolf Weinert und deren Teams. 

Klinische Studien sind ein wichtiger Motor des medizinischen Fortschritts. Sie schaffen die Grundlage für neue Behandlungsstandards und tragen dazu bei, die Versorgung von Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu verbessern.

Wir sind stolz darauf, unseren Patientinnen und Patienten den Zugang zu innovativen Studien zu ermöglichen und gleichzeitig einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schlaganfalltherapie zu leisten.

Vielen Dank an unser EAST-STROKE-Studienteam (Foto) für sein Engagement und die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

Gesundheit braucht Zukunft. Nicht Kürzungen.

FEK macht mit Aktiver Trinkpause auf negative Folgen des geplanten Krankenhaus-Sparpakets aufmerksam.

„Die Diskussion um das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verdeutlicht die großen Herausforderungen, vor denen das deutsche Gesundheitswesen steht. Eine nachhaltige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Krankenhäuser, ihrer Beschäftigten und der Patientinnen und Patienten erfolgen“ macht FEK Geschäftsführerin Svenja Ehlers in ihrer Ansprache an die Mitarbeitenden deutlich. 

Mit einer „Aktiven Trinkpause“ haben Mitarbeitende des Friedrich-Ebert-Krankenhauses gemeinsam mit der Geschäftsführung sowie den Betriebsräten auf die Folgen dieser Kürzungspolitik aufmerksam gemacht. 

Die Krankenhäuser leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig stehen sie unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck. Steigende Personal- und Sachkosten, hohe Energiepreise sowie zunehmende gesetzliche Anforderungen erschweren eine wirtschaftlich tragfähige Versorgung. Bereits heute schreiben rund 80 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen. Das Inkrafttreten des Gesetzes würde die Lage der Krankenhäuser weiter drastisch verschärfen. Zahlreiche Verbände darunter auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein haben sich zu den möglichen dramatischen Auswirkungen geäußert und fordern die Politik auf, das Beitragsstabilisierungsgesetz zu überarbeiten. 

Eine sichere und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung setzt verlässliche und auskömmliche Finanzierungsstrukturen voraus. Nur wirtschaftlich stabile Krankenhäuser können ihre Versorgungsaufträge erfüllen, notwendige Investitionen tätigen und attraktive Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten schaffen.

„Tarifverträge, gesetzliche Personalvorgaben und steigende Qualitätsanforderungen setzen bereits heute enge Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wächst der bürokratische Aufwand stetig. Zeit und Ressourcen, die wir lieber in die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten investieren möchten“, so die Geschäftsführerin Svenja Ehlers. 

„Wir wollten die Aktive Trinkpause bewusst nutzen, um gemeinsam mit den Betriebsräten und unseren Mitarbeitenden ein Zeichen zu setzen. Schlussendlich geht es um die Frage, wie wir auch in Zukunft eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen können.“ Gemeinsam machten sie deutlich, dass es nicht um Partikularinteressen einzelner Häuser geht, sondern um die langfristige Sicherung einer leistungsfähigen Krankenhausversorgung in Deutschland. Aus Sicht des FEK sind insbesondere die Begrenzung der Finanzierung trotz steigender Personal- und Sachkosten, Einschnitte bei der Finanzierung der Pflege sowie zusätzliche Prüfungen und damit auch steigender bürokratischer Aufwand kritisch zu bewerten.

Das FEK fordert daher eine Ausgestaltung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes, die Versorgungssicherheit gewährleistet, wirtschaftliche Stabilität ermöglicht und den Bürokratieabbau endlich vorantreibt. Die Interessen der Patientinnen und Patienten und der Beschäftigten müssen dabei im Mittelpunkt stehen. 

„Wir stehen heute nicht hier, weil wir weniger leisten wollen. Wir stehen heute hier, weil wir den Anspruch haben, die Gesundheitsversorgung in unserer Region auch morgen stark, modern und zukunftsfähig zu gestalten. Dafür brauchen Krankenhäuser verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und ausreichend Handlungsspielraum.“

Denn eine stabile Gesundheitsversorgung ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft – nicht ein Kostenfaktor, an dem kurzfristig gespart werden darf.
Die zentrale Botschaft der Veranstaltung lautete:
Gesundheit braucht Zukunft. Nicht Kürzungen.