Mensch und Gesundheit im Mittelpunkt

Unser Unternehmensprofil

Als kommunales Krankenhaus und einziger Standort für die Gesundheitsversorgung in der Region erfüllt das Friedrich-Ebert-Krankenhaus seinen Versorgungsauftrag für die Menschen in Neumünster und dem mittelholsteinischen Umland. Über die Regelversorgung hinaus decken die über 2.500 Mitarbeitenden nahezu alle Fachbereiche ab – von der Geburt bis ins hohe Alter.
 

Erfolgreiches und zukunftsfähiges Krankenhaus

Das FEK Neumünster steht für einen Einklang von Tradition und Moderne. Das bedeutet im Klartext: Wir verbinden eine wertebasierte Gesundheitsversorgung mit modernen Medizin-, Pflege- und Technologiestandards. So wurden beispielsweise in den chirurgischen Fachbereichen die Robotik als fester Bestandteil der medizinischen Arbeit etabliert und die Kardiologie zu einem überregional bedeutenden Kompetenzzentrum ausgebaut. Während wir schon jetzt auf höchstem medizinischem und hoch technologisiertem Niveau arbeiten, entwickeln wir unser Haus medizinisch wie pflegerisch, strategisch wie baulich auch in Zukunft weiter.

Wir bieten unseren Patienten eine umfassende medizinische und pflegerische Versorgung, die durch belegärztliche Leistungsangebote und medizinische Kooperationen ergänzt und abgerundet wird. So verfügt das FEK über 730 Planbetten (inkl. Psychiatrische Tagesklinik). Unsere Teams behandeln jährlich rund 24.000 Patienten voll- und teilstationär sowie mehr als 55.000 Patienten ambulant.


Mitglied im 6K-Verbund

Der 6K-Verbund ermöglicht dem FEK die enge Kooperation mit Krankenhäusern der Umgebung. Der regelmäßige Austausch und ein großes gemeinsames Fortbildungsangebot versetzen uns in die Lage, die Wirtschaftlichkeit der Kliniken zu optimieren und voneinander zu lernen – und so unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Neben dem FEK gehören das Klinikum Itzehoe, das Klinikum Bad Bramstedt, die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide sowie das Städtische Krankenhaus Kiel zum 6K-Verbund.

Eine verlässliche Patientenversorgung funktioniert nur mit guten Mitarbeitenden. Sie sind die entscheidende Ressource und profitieren von unserem hohen Qualitätsanspruch, dem wir uns auch als Arbeitgeber verschrieben haben. Als größter Arbeitgeber in Neumünster nehmen wir die Verantwortung gegenüber unseren mehr als 2.500 Mitarbeitenden sehr ernst und setzen dabei vor allem auf zwei Faktoren:

  1. Verlässliche und hochwertige Ausbildung
  2. Stabile Strukturen für die persönliche Entwicklung durch Fort- und Weiterbildung

Im Bereich der Pflege bilden wir alle Ausbildungsfelder ab – von der Pflegehilfe über die generalistische Pflegeausbildung bis hin zum Dualen Studium in Kooperation mit der FH Kiel. Als akademisches Lehrkrankenhaus kooperieren wir zudem mit den medizinischen Fakultäten des UKSH Kiel und der Universität Hamburg.
 

Das FEK als Arbeitgeber

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns.

Diese Unternehmensphilosophie ist Maßstab unserer Anstrengungen. Wir haben uns verpflichtet, dies nach außen – unseren Patienten und Kunden gegenüber – und nach innen – unseren Mitarbeitern gegenüber – einzulösen. Deshalb haben wir Unternehmensleitlinien erarbeitet, die helfen, diesen Anspruch in der täglichen Arbeit umzusetzen und zu leben.


Unternehmensleitlinien

  • Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns.
  • Das Miteinander ist geprägt von Freundlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung.
  • Wir bieten eine hohe fachliche Qualität in Medizin und Pflege.
  • Für uns sind eine persönliche Betreuung und guter Service Grundlage für die Zufriedenheit unserer Patienten.
  • Der Wandel in der Medizin ist für uns Herausforderung zur Gestaltung unserer Zukunft.
  • Die ständige Verbesserung unserer Organisation ist uns Verpflichtung.
  • Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter sichern gemeinsam die Zukunft unseres Krankenhauses.
  • Wir fühlen uns zum wirtschaftlichen Handeln verpflichtet.
  • Wir leisten aktive Öffentlichkeitsarbeit und führen den Dialog mit unseren Partnern offen und informativ.
  • Um unsere Position in der Krankenversorgung zu festigen, suchen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit externen Partnern.
  • Wir sind uns der Grenzen unseres medizinischen Handelns bewusst.

Das FEK ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung.

Allgemein

  • Ca. 1.000 Geburten im Jahr
  • Bildungszentrum mit 180 Auszubildenden
  • Kindergarten mit 110 Plätzen
  • Krankenhausapotheke, Labor, Küche
  • 5 Tochterunternehmen
  • 1.400 Mittagessen pro Tag
  • Jährlich 64.252 zurückgelegte Kilometer mit dem FEK-Transportdienst
  • 117,7 km Pflaster pro Jahr
  • 1,6 Mio. Tabletten pro Jahr
  • 13.600 l Händedesinfektionsmittel pro Jahr
  • Knapp 10.000 Operationen pro Jahr
  • 1.207 PCs in allen Abteilungen


Personal

  • 2.428 Mitarbeitende
  • 79 % Frauen
  • 21 % Männer
  • 13 % ärztlicher Dienst
  • 36 % Pflegedienst
  • 14 % medizinisch-technischer Dienst
  • 7 % Funktionsdienst
  • 12 % Wirtschafts-/Versorgungsdienst
  • 1 % technischer Dienst
  • 3 % Verwaltungsdienst
  • 2 % Sonderdienst
  • 1 % Personal der Ausbildungsstätten
  • 11 % Auszubildende

„Wir sind ein zukunftsfähiges, erfolgreiches Krankenhaus mit regionaler Bedeutung.“

 

Frau Ganskopf, welche Bedeutung hat das Friedrich-Ebert-Krankenhaus für die Menschen in der Region Neumünster?

Kerstin Ganskopf: Als kommunales Krankenhaus ist das FEK der Garant für die medizinisch hochwertige und zuverlässige Gesundheitsversorgung aller Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner. Wir sind der einzige Standort in der Region und decken über die Regelversorgung hinaus von der Geburt bis ins hohe Alter quasi alle Fachbereiche ab. Unser Qualitätsanspruch endet jedoch nicht mit der Entlassung unserer Patienten. Uns ist wichtig, dass auch alle Folgemaßnahmen bestmöglich ineinandergreifen. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit vielen Partnern aus der Region und optimieren so zusammen die ganzheitliche medizinische und pflegerische Versorgung. Guter Austausch und gemeinsame Fortbildung stehen hierbei stets im Fokus.

Verlässliche Versorgung funktioniert nur mit guten Mitarbeitenden. Die sichere Ausbildung auf der einen Seite und Fort- und Weiterbildung auf der anderen sind daher wichtige Säulen im Bereich unserer Personalentwicklung. Schließlich tragen wir nicht nur Sorge für unsere Patientinnen und Patienten, sondern auch für über 2.500 Mitarbeitende. Und mit unserer Weiterentwicklungsstrategie werden wir die Arbeits- und Ausbildungsplätze am FEK noch weiter ausbauen.
 

Stichwort überregionale Versorgung: Wo findet diese im Profil des FEK ihren Platz?

Kerstin Ganskopf: Hier greifen vor allem zwei Faktoren: Zum einen wächst die Region, zum anderen hört Regionalität für uns nicht an der Stadtgrenze auf. Natürlich gilt unser hauptsächlicher Versorgungsauftrag der Region Neumünster und damit sowohl dem Stadtgebiet als auch dem unmittelbaren Umland. So wie wir selbstverständlich aber auch Patientinnen und Patienten aus den umliegenden Städten, Gemeinden und Kreisen versorgen, so beschäftigen wir auch Fachpersonal, das beispielsweise aus Hamburg und Kiel zu uns pendelt.

Darüber hinaus pflegen wir sehr enge Kooperationen, beispielsweise mit dem Klinikum Itzehoe, dem Klinikum Bad Bramstedt, den Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide sowie dem Städtischen Krankenhaus Kiel im Rahmen des 6K-Verbunds. Als FEK denken wir Region neu und erweitern unseren Versorgungsradius stetig. Dieser Schritt ist auch Teil unserer Schwerpunktbildung und Spezialisierung.


Sie sind seit 2020 Geschäftsführerin des FEK. Was hat sich seitdem verändert?

Kerstin Ganskopf: In der Rückschau finde ich es wirklich beachtlich, was wir als FEK trotz der widrigen Rahmenbedingungen – von der Corona-Pandemie bis zur schwierigen Wirtschaftslage im Gesundheitswesen – zusammen geschafft haben. Wir haben die Robotik etabliert, die Kardiologie stark ausgebaut, sind in einer riesigen baulichen Metamorphose, die uns in den nächsten Monaten eine der modernsten Klinikstrukturen in Schleswig-Holstein einbringen wird. Dass all diese Bemühungen und Ziele zu keinem Zeitpunkt stillstanden, das ist sehr beeindruckend.


Worauf würden Sie zurückführen, dass das FEK diese Zeit der Krisen so gut überstanden hat?

Kerstin Ganskopf: Das FEK zeichnet sich durch ein ganz positives Gemeinschafts- und Teamdenken aus. Trotz der Größe und der vielen Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten schaffen wir es, über unseren alltäglichen Kliniktellerrand hinauszuschauen. Ich spüre im Haus ein tolles Verantwortungsbewusstsein und viel Engagement für die Klinik. Das ist vielleicht auch die Kultur, die Sie nur oder vor allem in einem kommunalen Haus finden: Das FEK ist Teil der eigenen Lebensrealität. Stellenweise sind oder waren die Eltern bereits angestellt – und von dieser Erfahrungswelt profitieren wir gemeinsam. Weil wir alle diese Mitverantwortung leben.

Wer von außen ins FEK kommt, erlebt sehr schnell und sehr positiv, dass das Team den Wir-Charakter hochhält. Es wird sich gegenseitig grundsätzlich begrüßt und freundlich entgegengetreten. Jeder hat ein Bedürfnis, alles zu wissen und sich mitzuteilen. Das zeigt ein enormes Interesse, dass man sich verbunden fühlt und sich mit dem FEK identifiziert. Die kommunale Struktur unterstreicht und fördert das, weil eben nicht das wirtschaftliche Profitdenken im Vordergrund steht.


In welche Richtung möchten Sie das FEK langfristig entwickeln?

Kerstin Ganskopf: Ich verstehe das FEK als medizinisches Drehkreuz in Schleswig-Holstein. Diese Vision und dieses Selbstverständnis möchte ich in Zukunft noch mehr und verstärkt in die Öffentlichkeit tragen. Wir liegen zentral genug, um aus allen Richtungen ansteuerbar zu sein – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Mitarbeitende. Unsere Strukturen sind so gut und stabil, dass wir auch Mitarbeitenden aus den Metropolregionen ein berufliches Zuhause bieten können. Ich sehe mittlerweile auch im Hinblick auf die Pflegeverantwortung, dass es ein echtes Pfund ist, dass Mitarbeitende bei uns an den Strukturen mitarbeiten und sie mitentwickeln.


Welche Themen werden das FEK dabei vor allem prägen?

Kerstin Ganskopf: Neben Robotik, Digitalisierung und Fachkräftemangel beschäftigen uns natürlich auch Themen wie Nachhaltigkeit und Mobilität. Zu unserer Strategie gehört, dass wir Strukturen schaffen, die uns möglichst regional in den Versorgungsketten positionieren. Das gilt beispielsweise für die Wäschewirtschaft oder unseren mobilen Essensdienst. Für unsere Mitarbeitenden haben wir mit dem geplanten grünen Parkhaus und der Frage der Parkraumnutzung sowie mit Bike-Leasing und Deutschlandticket einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten im Bereich der Mobilität geschaffen.

Meine große Hoffnung und Erwartung ist es, dass wir durch unser passendes medizinisches Angebot einerseits und unsere guten Leute sowie die soliden Strukturen andererseits auch irgendwann die Anerkennung aus der Politik erhalten, die unsere Mitarbeitenden verdienen. Wir beweisen täglich, dass wir umsetzungs- und prozessstark sind – aber wir benötigen eben auch den verlässlichen Rahmen und die finanziellen Mittel, um dies auch in Zukunft zu bleiben.


In einem Satz: Wofür steht das FEK?

Kerstin Ganskopf: Das FEK Neumünster steht für wertebasierte Gesundheitsversorgung im Einklang mit modernen Medizin-, Pflege- und Technologiestandards.

Weitere Informationen

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