Schmerzen im oberen und unteren Rücken

Wirbelkörperfraktur

Unter einer Wirbelkörperfraktur versteht man einen oder mehrere Knochenbrüche der Wirbelkörper. Spontane Wirbelbrüche treten vor allem bei älteren Patienten aufgrund von Stoffwechselerkrankungen wie Osteoporose oder verminderter Stabilität der Knochenstruktur auf. Aber auch Traumata in Form von Stürzen können in jeder Altersgruppe zu den Frakturen führen. Dieses Krankheitsbild hat in der Regel lokale Schmerzen im betroffenen Bereich sowie eine Bewegungseinschränkung der Patienten zur Folge.

Mit hoher Fachkompetenz und langjähriger Erfahrung behandeln unsere Spezialisten der Neurochirurgie verschiedene Erkrankungen der Wirbelsäule. Gemeinsam mit unseren Patienten entwickeln wir individuelle Therapiepläne, die sowohl konservative Schmerzbehandlungen als auch operative Eingriffe abdecken.  

Wie erkennt man eine Wirbelkörperfraktur?
Ursachen & Symptome

Je nachdem an welcher Stelle der Bruch vorliegt, können mehr oder weniger ausgeprägte Symptome auftreten. Durch die Veränderung der Wirbelsäulenstatik und die Verlagerungen von Knochenfragmenten in Richtung der Nervenstrukturen kann es zu schweren neurologischen Defiziten bis hin zur Querschnittslähmung kommen.

URSACHEN: WIE KOMMT ES ZUR WIRBELKÖRPERFRAKTUR?

Die häufigsten Ursachen für eine Wirbelkörperfraktur sind:

  • Unfälle (z. B. Sturz)
  • Bagatelltrauma (osteoporotische Frakturen)
SYMPTOME UND FOLGEN DER WIRBELKÖRPERFRAKTUR
  • Rückenschmerzen
  • Ausstrahlende Schmerzen
  • Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühl)
  • Lähmungen
  • Inkontinenz
DIAGNOSE

Die Diagnostik bei Wirbelkörperfrakturen umfasst in der Regel eine Computertomografie (CT) des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts. Bei neurologischen Symptomen ist zusätzlich eine Magnetresonanztomografie (MRT) erforderlich. Je nach Befund können auch dynamische Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule zur Beurteilung der Stabilität sinnvoll und hilfreich sein.

Stabilisierung der Rückenstruktur
Behandlung der Wirbelkörperfraktur

Die Behandlung der Fraktur ist stark von der Ausprägung des Bruches abhängig: So kann eine Behandlung konservativ, minimalinvasiv oder in offener chirurgischer Technik erfolgen. Bei der konservativen Therapieform kommen Schmerztherapien, die Versorgung mit einer Rückenorthese und eine langfristige körperliche Schonung zum Einsatz. Eine Operation ist zum Beispiel bei instabilen Bruchformen oder sehr starken Schmerzen sinnvoll. Das Ziel des Behandlungsteams ist es, gemeinsam mit dem Patienten eine individuell passende Lösung zu finden.

ANSPRECHPARTNER
Leitender Oberarzt
Priv.-Doz. Dr. med.
Christian Mende M.B.A.
Facharzt für Neurochirurgie

04321 405-2099

Jetzt kontaktieren
Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med.
Till Burkhardt
Facharzt für Neurochirurgie

04321 405-2099

Jetzt kontaktieren
Chefarzt
Dr. med.
Gerrit Prange
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Durchgangsarzt
Jetzt kontaktieren
Leitender Oberarzt
Dr. med.
Stephan Gora
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Ständiger Vertreter des Durchgangsarztes
Jetzt kontaktieren
ZENTREN UND KLINIKEN
Neurochirurgie & Wirbelsäulenchirurgie
Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie

04321 405-2019