Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
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Unmittelbare Hilfen für Mütter

Serviceclubs spendeten erneut 10.000 Euro für das Projekt „Begleitet ins Leben – für das Kindeswohl“

Neumünster „Begleitet ins Leben – für das Kindeswohl“, angesiedelt am Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK), unterstützt Mütter aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Die Neumünsteraner Service-Clubs Inner Wheel, Lions, Lions-Holsten, Rotary, Rotary-Vicelin (seit 2018), Round Table 67 und Zonta finanzieren das auf fünf Jahre angelegte Projekt seit 2016 jährlich mit 10.000 Euro. In dieser Woche übergaben Vertreter der Clubs die Spende für 2018, symbolisch in Babyschlafsäcken verpackt, zum vorletzten Mal an den ärztlichen Direktor des FEK Dr. Ivo Heer und die leitende Hebamme Karin Laatsch. Beide FEK-Mitarbeiter zeigten sich sehr zufrieden. „Das Projekt läuft ganz hervorragend“, sagte Karin Laatsch. „Betroffene Mütter nehmen das niedrigschwellige Angebot auch deshalb gut an, weil wir durch das Projekt die Möglichkeit haben, sensibel mit der schweren Problematik umzugehen“, sagte die Hebamme. „In der Akutmedizin können wir die individuellen Hilfsangebote nicht machen“, erklärte sie. Dr. Ivo Heer untermauerte Karin Laatschs Einschätzungen mit Zahlen. „Von den 1019 Frauen, die 2017 im FEK entbunden wurden, liegt bei 10 Prozent Unterstützungsbedarf vor. Diese Frauen konnten wir vor und nach der Geburt mit durchschnittlich 2,6 – also 2 bis 3 Kontakten in unseren Sprechstunden ‚sozialdramatische Fälle’, ‚stillen und Ernährung’ sowie in der Sprechstunde ‚Migrationshintergrund‘ sozialmedizinisch betreuen“, berichtete der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Mit Ihrer Hilfe ist diese Arbeit zu einer schönen Selbstverständlichkeit geworden“, dankte Heer den Mitgliedern der Service-Clubs.

vom 19. Februar 2018