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Moderner und Präziser Gelenkersatz

Zentrum für Gelenkersatz

In unserem Zentrum für Gelenkersatz bieten wir unter der Leitung von Dr. med. Stephan Gora die endoprothetische Versorgung der großen Gelenke auf höchstem operativen Niveau. 

Die Spezialisierung auf roboterarmassistierte Endoprothetik des Kniegelenkes sowie des Hüftgelenkes in minimal invasiver muskelschonender Technik unterstreicht unseren Anspruch in der Endoprothetik führend in unserer Region zu sein. Im Mittelpunkt steht hierbei der Patient mit individueller Therapie und Betreuung. 

Durch standardisierte Verfahren und höchste Qualitätskriterien erreichen wir eine hohe Patientensicherheit und Zufriedenheit. Zur Erhöhung der Versorgungsqualität nehmen wir am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teil. 

Unsere Fachärzte Dr. med. Stephan Gora, Dr. med. Gerrit Prange, Dr. med. Michael Pöhlmann gehören zu den wenigen Spezialisten in Deutschland, die sich auf das neue Operationsverfahren Mako SmartRobotics spezialisiert haben. Nur speziell geschultes und zertifiziertes Personal darf das neue roboterarmassistierte Operationsverfahren zum Gelenkersatz an Hüfte und Knie anwenden.
 

Roboterarm-Assistenz in Neumünster 
Als nur eine von wenigen Kliniken in Deutschland und als einzige in der Region Mittelholstein verfügt das FEK Neumünster über ein Roboterarm-Assistenzsystem namens Mako SmartRobotics™.  Als einzige Klinik in Schleswig-Holstein und eine der wenigen Klinken in ganz Deutschland kombinieren wir diese neue Technik mit der minimalinvasiven muskelschonenden AMIS-Methode über den direkten vorderen Zugang für den Hüftgelenksersatz. Des Weiteren wird das gesamte Spektrum des Kniegelenkersatzes mit Unterstützung dieses Systems auf ein neues Niveau der Präzision gehoben.

 
Was ist Roboterarm-assistiertes Operieren?
Bisher werden Endoprothesen an Hüfte und Knie von Hand eingebaut. Trotz größter Sorgfalt und auch mit viel Erfahrung ist die erreichte Präzision nicht so hoch. Studien mit extrem erfahrenen Chirurgen haben gezeigt, dass trotz großer Erfahrung die Platzierung der Implantate relativ ungenau ist und einer hohen Schwankungsbreite unterliegt. Dieses Problem wird durch die Roboter-Assistenz weitestgehend gelöst.


Wie funktioniert Mako SmartRobotics™?
Die Operation fängt im Grunde bereits vor dem eigentlichen Operationstag an. Zunächst wird von jedem Patienten eine Computertomographie durchgeführt. Daraus wird dann individuell ein 3D-Bild der Knochenstruktur erstellt.
Der Mako-Operateur kann nun mithilfe dieser dreidimensionalen Darstellung bereits vorab die optimale Position und Größe für das Implantat finden. Dies geschieht alles bereits vor der Operation. 

In der Operation an Hüfte oder Knie werden dann nach Eröffnen der Operationswunde definierte Punkte am Knochen mit dem 3D-Modell abgeglichen. Dadurch „weiß“ das Mako SmartRobotics™-System, wie der Patient im Operationssaal liegt. Jetzt werden zusätzlich die Funktionen der Sehnen, Bänder und Muskeln durch den Operateur erfasst. Die Knieprothese oder die Hüftprothese wird durch die zusätzlich gewonnenen Informationen noch wesentlich feiner an die individuelle Anatomie des Patienten angepasst. Dies geht auf den einzelnen Grad und Millimeter genau. Getreu dem Motto „know more – cut less“.

Dies ist auch ein wesentlicher Vorteil gegenüber vorab produzierten „individuellen“ Prothesen, welche sich ausschließlich am Knochen orientieren. Erst wenn die Endoprothese optimal positioniert ist, kommt der Mako-Roboter zum Einsatz. Dieser ermöglicht dem Operateur in bisher nicht gekannter Präzision, diese Planung umzusetzen – genauer, als es je von Hand möglich war. Dabei steuert der Operateur zu jeder Zeit den Mako SmartRobotics™-Roboterarm, der dem Chirurgen durch diese Navigation hilft, den Plan auf den Millimeter genau umzusetzen. Eine Fehlpositionierung ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Des Weiteren bietet das System mehr Patientensicherheit, da es dem Chirurgen bei dem Erreichen der geplanten Grenzen bei der Knochenpräparation einen spürbaren Widerstand generiert. Verletzungen von Bändern und Gefäßen sind somit nahezu ausgeschlossen. 
Aktuell ist der Mako SmartRobotics™ das einzige System auf dem Markt, das dies ermöglicht. Wir sind als FEK Neumünster sehr stolz, ihn als erste Klinik in unserer Region zu etablieren.

Ist es jetzt egal, wer mich operiert?
Ein ganz klares NEIN! Der Operateur führt die Vorplanung der Prothese am Modell durch. Die gesamte Präparation des Gewebes wird weiterhin manuell durchgeführt und erfordert viel Erfahrung. 

Was habe ich als Patient davon?
In mittlerweile unzähligen Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die mit dem Mako SmartRobotics™-System operiert wurden, eine der manuellen und der navigierten Endoprothese überlegene Position und Größe aufweisen. Ebenso haben Patienten, welche mit der neuen Technik operiert werden, weniger Schmerzen und Schwellungen sowie eine deutlich schnellere Rehabilitation. Die Patientensicherheit erhöht sich.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde und lassen Sie sich ganz unverbindlich informieren und beraten.

Ihr Team Endoprothetik
Dr. med. Gerrit Prange, Dr. med. Stephan Gora und Dr. med. Michael Pöhlmann

Kontakt:
Sekretärin Britta Ott
Tel.: 04321 405-2011

Die Klinik für Unfallchirurgie verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Endoprothetik (Gelenkersatz) der großen Gelenke. Die erste Implantation einer Hüftgelenkprothese erfolgte im Jahr 1971.

Das Leistungsspektrum der Endoprothetik in Neumünster umfasst:

  • Zementfreie und zementierte Totalendoprothetik des Hüftgelenks mit modernen, langlebigen Gleitpaarungen (hochvernetztes Polyäthylen/Keramik)
  • Oberflächenersatzprothesen des Kniegelenks (Knie-TEP)
  • Schlittenprothesen bei Varus-Gonarthrose (O-Bein-Arthrose mit teilweisem Ersatz der Gelenkflächen)
  • Wechseloperationen mit Austausch der Prothesenkomponenten an Knie- und Hüftgelenk bei Lockerung, Instabilität, wiederkehrender Ausrenkung sowie Infektion
  • Versorgung periprothetischer Frakturen durch Implantation von Spezialprothesen oder/und Osteosynthese
  • Schultergelenkprothesen bei Fraktur oder Arthrose
  • Prothesen des Ellenbogengelenks nach schwerer Verletzung
  • roboterarmassistierte System Mako SmartRobotics™ für den präzisen Einsatz von Knie- und Hüftprothesen 

Hüft-Endoprothese (minimal-invasives Verfahren AMIS®-Technik)

Seit 2015 erfolgt die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks mit einem speziellen minimal-invasiven und muskelschonenden Verfahren über einen direkten vorderen OP-Zugang. Im Gegensatz zum herkömmlichen seitlichen oder hinteren OP-Zugang bietet der vordere viele Vorteile:

  • Muskelschonende Operation mit schmerzarmer postoperativer Phase
  • Minimaler Blutverlust (kein Fremdblut)
  • Schnelle Mobilisation postoperativ
  • Verkürzter stationärer Verlauf
  • Geringes Luxationsrisiko der Prothese
  • Natürliches Gangbild durch Muskelerhalt
  • "Fast-track-Model" ohne Wunddrainage, Entlassung ab 5. Tag und ambulante Physiotherapie möglich
  • Prothesenimplantation an beiden Hüftgelenken in einer OP möglich

Von der AMIS®-Technik profitieren vor allem ältere Patienten, bei denen die postoperative Mobilisation erfahrungsgemäß erschwert ist. Deshalb wenden wir diese spezielle Operationstechnik auch bei der häufigen Schenkelhalsfraktur mit sehr gutem Erfolg an. Für jüngere und aktivere Patienten ermöglicht diese Technik im Sinne des "Fast-track" die zügige, schmerzarme Mobilisation mit einer geplanten Entlassung ab dem 5. postoperativen Tag. Eine stationäre Rehabilitation ist in diesen Fällen oft nicht notwendig und erlaubt in der Regel eine schnelle Wiederaufnahme der beruflichen und sportlichen Aktivitäten.

Die stationäre Rehabilitation der Patienten erfolgt überwiegend in Rehakliniken des Einzugsgebietes. Eine stetig wachsende Zahl an Patienten wird mit großem Erfolg in der physiotherapeutischen Abteilung des FEK ambulant rehabilitiert. Für hochbetagte und weniger mobile Patienten empfiehlt sich die geriatrische Komplexbehandlung im Sinne einer spezifischen Frührehabilitation in der Geriatrie des FEK. 

Dieter Cohrt:
„Meine Hüftschmerzen waren unerträglich. Die roboterunterstützte OP bei Dr. Gora war für mich die ideale Lösung. Schon acht Wochen später konnte ich wieder schmerzfrei laufen – ganz ohne Reha. Ich bin rundum zufrieden.“

Hermann Kellner:
Dr. Gora hat am 17. Sept. mein linkes Knie operiert. Sieben Wochen später bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nur etwas Muskelmasse fehlt noch, aber daran arbeite ich zu Hause. Die Operation mit dem robotisch assistierten System war für mich völlig unproblematisch – ich hatte vollstes Vertrauen. Schon mein rechtes Knie wurde vor 19 Jahren hier erfolgreich operiert, deshalb habe ich mich wieder für diese Klinik entschieden.

Vortrag CB30025VT

FEK: Moderne Behandlung bei Knie- und Hüftarthrose - Wie Robotertechnik heute hilft

Schmerzen in Knie und Hüfte müssen kein Dauerzustand sein. Neue robotische Operationsverfahren bieten mehr Sicherheit und Beweglichkeit. Erfahren Sie, wie moderne Gelenkchirurgie Lebensqualität zurückgeben kann. Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie an Personen, die sich aus medizinischem Interesse über moderne Verfahren des Gelenkersatzes und deren Einfluss auf Heilungsverlauf und Mobilität informieren möchten. 

Dr. med. Stephan Gora, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie, Sektionsleiter Endoprothetik

Eine Anmeldung bei der Volkshochschule (Mail: vhs(at)neumuenster.de, Tel. 004321 942-5602) wird benötigt.
Montag, 23.02.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
FEK, Patientencafé, Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gebührenfrei.

 

Vortrag CB30030VT

FEK: Hightech für das Gelenk

Die robotische Endoprothetik revolutioniert den Gelenkersatz durch millimetergenaue Planung und Umsetzung. Sie kombiniert die Erfahrung des Operateurs mit Präzision modernster Technik. Erfahren Sie, wie Hightech. Wie moderne Medizin Ihnen helfen kann, wieder schmerzfrei aktiv zu sein. Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie an medizinisch interessierte Personen, die sich über moderne Verfahren des Gelenkersatzes und deren grundlegende Anwendung in der orthopädischen Chirurgie informieren möchten.

Dr. med. Stephan Gora, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie, Sektionsleiter Endoprothetik

Eine Anmeldung bei der Volkshochschule (Mail: vhs(at)neumuenster.de, Tel. 004321 942-5602) wird benötigt.
Montag, 08.06.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
FEK, Patientencafé, Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gebührenfrei.

Mako Operateure und Ansprechpartner
Zentrum für Gelenkersatz - Sektionsleiter Endoprothetik
Dr. med.
Stephan Gora
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Ständiger Vertreter des Durchgangsarztes
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Chefarzt
Dr. med.
Gerrit Prange
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie, Durchgangsarzt
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Oberarzt
Dr. med.
Michael Pöhlmann
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
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Sekretärin
Britta Ott
Sekretariat Dr. med. Gerrit Prange

04321 405-2019

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