Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
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24534 Neumünster

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Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Nuklearmedizin erfolgreich zertifiziert

ArtikelMinimal-invasive Behandlungsmethoden ersetzen oder ergänzen in zahlreichen Anwendungsbereichen andere Therapien. Durch minimal-invasive Techniken können schonende Operationszugänge für therapeutische Eingriffe realisiert werden, deren Erfolgsraten denen der herkömmlichen, offenen Chirurgie oftmals ebenbürtig oder überlegen sind. Interventionell-radiologische Eingriffe werden durch bildgebende Verfahren gesteuert. Die fachkundige Einschätzung der Bildinformationen ist für die erfolgreiche Durchführung interventioneller Eingriffe essentiell. Der Erfolg der jeweiligen minimal-invasiven Eingriffe setzt detaillierte Kenntnisse in Anatomie, Pathologie, Pathophysiologie, Strahlenschutz, Bildgebung sowie der zur Verfügung stehenden Materialien und deren optimalen

Einsatz voraus. Mit der Zertifizierung zum „De- GIR-Zentrum für interventionelle Gefäßmedizin und minimalinvasive Therapie“ verleiht die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR) dem FEK ein Gütesiegel für das Vorhandensein und die kontinuierliche Sicherstellung hoher interventionell-radiologischer Expertise. Neben gefäßmedizinischen Interventionen (DeGIRModule A / B) müssen weitere Interventionen aus dem Bereich der Schmerztherapie oder der interventionell-radiologischen Behandlung onkologischer Erkrankungen (DeGIR-Module C / D) angeboten werden. Das FEK hat im April das Zerifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen und bekam mit dem Zertifikat der DeGIR attestiert, dass das „DEGIR-ZENTRUM FÜR INTERVENTIONELLE GEFÄßMEDIZIN UND MINIMAL-INVASIVE THERAPIE“ transparent dargelegt hat, eine adäquate Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der Durchführung interventioneller Eingriffe aufzuweisen und diese kontinuierlich zu verbessern.