Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster

Tel.: 04321 405-0
Fax: 04321 405-1609

Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen.

Stand: 03.11.2020

Was Sie vor Ihrem Aufenthalt im FEK noch wissen müssen

Stationäre Patienten

Vor einer geplanten Stationären Aufnahme werden alle Patienten 72 Std. vorher auf eine mögliche COVID-19 Erkrankung getestet. Stationäre Patienten betreten das Haus über das Integrierte Notfallzentrum (INZ). Dort erfolgt zusätzlich eine Befragung der Patienten auf mögliche Risikofaktoren für eine COVID-19 Infektion. Je nach Ergebnis wird der Patient anschließend ins Haus geleitet.

 

Notfallpatienten

Notfallpatienten, die mit dem Rettungsdienst ins FEK transportiert werden, werden bereits im Rettungswagen auf Risikofaktoren einer COVI-19 Erkrankung befragt.

Notfallpatienten, die „zu Fuß“ ins FEK kommen, betreten das Haus über das INZ. Hier erfolgt ebenfalls eine Befragung auf Risikofaktoren einer COVID-19 Infektion.

Wird ein Notfallpatient stationär aufgenommen erfolgt auch hier automatisch eine Testung auf COVID-19.

 

Begleitpersonen, die stationär aufgenommen werden

Auch Begleitpersonen, die stationär aufgenommen werden, betreten das FEK über das INZ. Dort erfolgt die Befragung auf Risikofaktoren einer COVID-19 Erkrankung. Die Begleitperson wird in Medico erfasst und dem Patienten zugeordnet. Bei einem positiven Befund wird ihm der Zutritt zum Haus verwehrt.

 

Begleitpersonen/ Patientenbegleitung (zeitlich begrenzt)

Begleitpersonen von Patienten betreten das FEK gemeinsam mit dem Patienten über das INZ. Dort füllt die Begleitperson den „Erfassungsbogen Begleitung“ am INZ aus. 

Neue Besuchsregelung (03.11.2020)

Aufgrund der aktuellen Infektionsentwicklung passen wir unsere Besucherregelung erneut an und hoffen auf Ihr Verständnis.

Besuchsverbot 

Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter haben wir beschlossen, dass es ab Dienstag, den 03.11.2020, wieder ein komplettes Besuchsverbot geben wird. Ausgenommen sind hier selbstverständlich medizinische und ethische Ausnahmefälle, sowie werdende Väter bei der Geburt.Hierzu zählt natürlich auch die Kinderklinik. Hier darf weiterhin 1 Elternteil zu Besuch kommen!

Sie können in der Zeit von 13 - 17 Uhr am Haupteingang Taschen für Ihre Liebsten abgeben. Bitte legen Sie KEINE Wertsachen in die Taschen und nichts verderbliches wie Eis etc. Wichtig ist eine korrekte Beschriftung der Taschen mit Vorname, Nachname und Station.


Gemeinsam schaffen wir das.

 

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Besucherformulare

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Geburt/Kreißsaal

Es ist weiterhin eine Person bei der Geburt im Kreißsaal zugelassen, wenn diese die Voraussetzungen unseres Corona-Fragenbogens erfüllt. Nach der Geburt muss die Begleitperson die Klinik verlassen.

Liebe werdenden Eltern,
die aktuelle Lage verschafft vor allem eins: Unsicherheit. Diese möchten wir Ihnen gerne nehmen!

Dazu haben unser Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Heer, unsere Leitende Hebamme Frau Laatsch und unsere Hebamme Frau Harms die wichtigsten Informationen für sie kurz zusammengefasst.


✅ Wenn Sie zu uns in die Klinik kommen:
- mit Wehen unter 5 min über den Haupteingang, einer unserer Mitarbeiter wird Sie von dort in den Kreißsaal begleiten
- ohne Wehen über den blauen Container
✅ Eine feste Begleitperson ab muttermundswirksamer Wehentätigkeit
✅ Familienzimmer sind je nach Kapazität nach der Geburt möglich, Ihr Partner wird mitaufgenommen und entsprechend getestet
✅ Nach der Entbindung: Besuch 1 festen Person für 1 Stunde am Tag zwischen 13-17Uhr
✅ Sprechstunden finden wie gewohnt statt
✅ Anmeldung zur Geburt ab der 33.SSW. unter der Tel.- Nummer 04321-405-4800
✅ Geburtsplanung Terminvereinbarung unter der Tel. -Nummer 04321-405-4800


Wir sind immer für Sie da!

 

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Zutrittsverbot

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen das FEK nicht betreten.

Information zur Ausweisung internationaler Riskikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI (Stand: 30.10.2020, 10:00 Uhr)

Neu seit der letzten Änderung:

Bulgarien: gesamt Bulgarien gilt nun als Risikogebiet.

Dänemark: es gilt nun auch die Region Nordjylland als Risikogebiet.

Griechenland: es gilt nun auch die Region West-Makedonien als Risikogebiet.

Heiliger Stuhl/ Vatikanstadt: der Heiliger Stuhl/ Vatikanstadt gilt nun als Risikogebiet.

Italien: gesamt Italien mit Ausnahme der Region Kalabrien gilt nun als Risikogebiet.

Kroatien: gesamt Kroatien gilt nun als Risikogebiet.

Lettland: es gelten nun die Regionen Latgale , Riga und Vidzeme als Risikogebiete.

Litauen: es gelten nun auch die BezirkeKlaipéda, Marijanpolé, Telšiai und Vilnius als Risikogebiete.

Monaco: gesamt Monaco gilt nun als Risikogebiet.

Österreich: gesamt Österreich gilt nun als Risikogebiet, mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal

Portugal: es gilt nun auch die Region Centro als Risikogebiet.

San Marino: gesamt San Marino gilt nun als Risikogebiet.

Schweden: es gelten nun auch die Provinzen Dalarna, Halland, Kronoberg, Skåne, Västmanland und Västra Götaland als Risikogebiete.

Slowenien: gesamt Slowenien gilt nun als Risikogebiet.

Ungarn: gesamt Ungarn gilt nun als Risikogebiet.

Zypern: Zypern gilt nun als Risikogebiet.

 

Die Region Jogeva in Estland gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Bitte beachten Sie: Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste, kommen. Bitte prüfen Sie unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem dieser Gebiete aufgehalten haben

(Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html)

 

Ausgenommen davon sind behandlungspflichtige Personen, die gebeten werden, sich telefonisch zuerst an ihren Hausarzt zu wenden oder unter der Telefonnummer 116 117 beraten zu lassen. Der Gang in die zentrale Notaufnahme sollte nur bei schweren Erkrankungen erfolgen und vorher telefonisch abgesprochen sein. 

 

Informationen für Pendler und Reisende unter:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

 

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Veranstaltungen im FEK

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an unseren Veranstaltungen aktuell nur mit vorheriger Anmeldung möglich ist und unter Berücksichtigung der AHA-Regeln.

A- Abstandsregeln müssen eingehalten werden
H- Hygieneregeln beachten
A- tragen einer Alltagsmaske/ Nasen-Mund-Schutzes
L - Lüften

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Allgemeine Informationen zum Coronavirus

 

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Erkrankten (1-2 Meter). Da auch die Grippe derzeit in Deutschland um sich greift, sind diese Maßnahmen generell empfehlenswert. 

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Worauf ist beim Händewaschen zu achten?

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

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Wie lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt beträgt sie laut der WHO fünf bis sechs Tage.

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Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann  zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Sehr wenige  Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

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Wie sollte man reagieren, wenn man Symptome bei sich oder seinen Mitmenschen feststellt?

Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 an.  Diese Nummer ist rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter werden Ihnen sagen, was zu tun ist.

Wenn die Symptome im Verlauf immer stärker auftreten, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notarzt.

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Wie wird das Virus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

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Kann man sich über importierte Waren aus Risikogebieten anstecken?

Das ist nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich: Coronaviren besitzen eine relativ geringe Umweltstabilität, d.h. die Viren überleben (außerhalb des Körpers) schwankende Umweltbedingungen nicht. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertungen)

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Wer ist besonders gefährdet?

Immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) und ältere Menschen.

Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

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Was sind Corona-Viren?

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

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Gibt es einen Impfstoff?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

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Warum müssen Personen mit Verdacht auf Corona 14 Tage in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung soll so gut es geht verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte von Betroffenen müssen so lange auf ein Minimum reduziert werden.

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Wenn ich nicht zum Hausarzt gehen soll, woher erhalte ich dann meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Wenn Sie eine Corona-Infektion vermuten, bitten wir Sie, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause und rufen die Telefonnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung an. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr erreichbar und werden Ihnen telefonisch mitteilen, ob Ihr Verdacht berechtigt ist und Sie auf die Krankheit getestet werden sollten. Falls Sie getestet werden, erhalten Sie von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können.

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Sollte ich einen Mundschutz tragen?

Ja, die Motivation ist, eine Barriere zwecks Fremdschutzes aufzubauen, welche zusätzlich zu den bekannten Maßnahmen der Abstandswahrung und der Hustenetikette greift. Letztlich kann hiermit die Wahrscheinlichkeit von luftübertragenen Infektionen zwischen Personen reduziert werden.

Wenn Sie bereits unter einer Infektion leiden, dann kann ein Mund-Nasen-Schutz dazu dienen, Ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. Allerdings verliert der Schutz seine Wirksamkeit bei Durchfeuchtung.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass ein Textil-Mund-Nasen-Schutz nicht als ein Atemschutz gilt.

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Wo gibt es weitere Informationen?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Hotlines für Bürger bieten unter anderem das BMG, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, einige Bundesländer und Krankenkassen an.

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