Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster

Tel.: 04321 405-0
Fax: 04321 405-1609

Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen.

Stand: 22.09.2020

Was Sie vor Ihrem Aufenthalt im FEK noch wissen müssen

Stationäre Patienten

Vor einer geplanten Stationären Aufnahme werden alle Patienten 72 Std. vorher auf eine mögliche COVID-19 Erkrankung getestet. Stationäre Patienten betreten das Haus über das Integrierte Notfallzentrum (INZ). Dort erfolgt zusätzlich eine Befragung der Patienten auf mögliche Risikofaktoren für eine COVID-19 Infektion. Je nach Ergebnis wird der Patient anschließend ins Haus geleitet.

 

Notfallpatienten

Notfallpatienten, die mit dem Rettungsdienst ins FEK transportiert werden, werden bereits im Rettungswagen auf Risikofaktoren einer COVI-19 Erkrankung befragt.

Notfallpatienten, die „zu Fuß“ ins FEK kommen, betreten das Haus über das INZ. Hier erfolgt ebenfalls eine Befragung auf Risikofaktoren einer COVID-19 Infektion.

Wird ein Notfallpatient stationär aufgenommen erfolgt auch hier automatisch eine Testung auf COVID-19.

 

Begleitpersonen, die stationär aufgenommen werden

Auch Begleitpersonen, die stationär aufgenommen werden, betreten das FEK über das INZ. Dort erfolgt die Befragung auf Risikofaktoren einer COVID-19 Erkrankung. Die Begleitperson wird in Medico erfasst und dem Patienten zugeordnet. Bei einem positiven Befund wird ihm der Zutritt zum Haus verwehrt.

 

Begleitpersonen/ Patientenbegleitung (zeitlich begrenzt)

Begleitpersonen von Patienten betreten das FEK gemeinsam mit dem Patienten über das INZ. Dort füllt die Begleitperson den „Erfassungsbogen Begleitung“ am INZ aus. 

Neue Besuchsregelung (22.09.2020)

Aufgrund der aktuellen Infektionsentwicklung passen wir unsere Besucherregelung erneut an und hoffen auf Ihr Verständnis.

Generelle Besuchszeit ist ab sofort und bis auf weiteres von 13 - 18 Uhr, wobei Besucher bitte bis 18 Uhr die Klinik verlassen haben. Daher ist der letzte Einlass um 17 Uhr. Generell dürfen Patient*innen einmal am Tag für maximal eine Stunde eine namentlich benannte Person als Besuch empfangen.

Abweichend von dieser Regelung gilt für die Kinder- und Jugendmedizin sowie für die Klinik für Geburtshilfe folgende Regelung:
Eltern sind für unsere kleinen Patienten/neue Mitbürger sehr wichtig, deshalb begrüßen wir die Besuche bzw. die Mitaufnahme der Eltern explizit; im besonderen Fall (z. B. bei Patienten, deren Eltern nicht verfügbar sind, wie bei Jugendlichen aus Wohneinrichtungen) wird eine entsprechende Rücksprache und Ausnahmeregelung erfolgen.
Wir möchten Sie bitten, von Besuchen der Verwandtschaft und Freunden, während Ihres Aufenthaltes im FEK aufgrund der aktuellen Situation Abstand zu nehmen und bitten Sie dahingehend um Ihr Verständnis.

Am Haupteingang des Friedrich Ebert-Krankenhaus werden sie als Besucher*in namentlich registriert. Zu dieser Registrierung sind wir gesetzlich verpflichtet. Wir bitten sie wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da gegebenenfalls ihre Daten für die Ermittlung von Infektionsketten benötigt werden. Bitte halten Sie einen Ausweis oder ähnliches bereit, damit wir die Daten abgleichen können.

Leider kann es aufgrund der notwendigen Erfassungen zu Wartezeiten kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Sie können aber mithelfen, Wartezeiten zu reduzieren, indem Sie den „Erfassungsbogen für Besucher“ bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Das Dokument finden Sie zum Herunterladen im Abschnitt Besucherformulare auf dieser Seite. Bitte bringen Sie einen Personalausweis zum Daten abgleich mit.

Bitte bedenken Sie, dass Sie bei Betreten des Krankenhauses mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Halten Sie trotz Bedeckung einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein und halten Sie sich an die gängigen Hygieneregeln.

Ihre Besuchserlaubnis erlischt, sobald bei Ihnen Erkältungssymptome oder andere für eine Corona-Infektion typische Symptome auftreten. Ein Betreten der Klinik ist in diesem Fall auch behördlich streng untersagt.

Wir freuen uns sehr, dass Besuche wieder möglich werden, bitten alle Besucher*innen und Patient*innen aber um Rücksicht und gegenseitige Achtung.

Gemeinsam schaffen wir das.

zurück nach oben

Besucherformulare

zurück nach oben

Geburt/Kreißsaal

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren hat am 1. April 2020 einen neuen Erlass veröffentlich:

Es ist weiterhin eine Person bei der Geburt im Kreißsaal zugelassen, wenn diese die Voraussetzungen unseres Corona-Fragenbogens erfüllt. Nach der Geburt muss die Begleitperson die Klinik verlassen.

Familienzimmer können ab den 17. Mai wieder belegt werden.

 

zurück nach oben

Zutrittsverbot

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen das FEK nicht betreten.

Information zur Ausweisung internationaler Riskikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI (Stand: 16.9.2020, 19:00 Uhr)

Frankreich: es gelten nun auch die Region Hauts-de-France und das Überseegebiet La Réunion als Risikogebiete.

Kroatien: es gelten nun auch die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina als Risikogebiete.

Niederlande: die Provinzen Nordholland (Noord-Holland) und Südholland (Zuid-Holland) gelten als Risikogebiete.

Österreich: das Bundesland Wien gilt als Risikogebiet.

Rumänien: die Kreise Neamt und Caras Severin gelten als weitere Risikogebiete.

Schweiz: das Kanton Freiburg (Fribourg) gilt als weiteres Risikogebiet.

Tschechien: die Region Středočeský (Mittelböhmische Region) gilt als weiteres Risikogebiet.

Ungarn: die Hauptstadt Budapest gilt als Risikogebiet.

Die Kreise Arges und Dambovita in Rumänien gelten nicht mehr als Risikogebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Bitte beachten Sie: Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste, kommen. Bitte prüfen Sie unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem dieser Gebiete aufgehalten haben

(Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html)

 

Ausgenommen davon sind behandlungspflichtige Personen, die gebeten werden, sich telefonisch zuerst an ihren Hausarzt zu wenden oder unter der Telefonnummer 116 117 beraten zu lassen. Der Gang in die zentrale Notaufnahme sollte nur bei schweren Erkrankungen erfolgen und vorher telefonisch abgesprochen sein. 

zurück nach oben

Veranstaltungen im FEK

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an unseren Veranstaltungen aktuell nur mit vorheriger Anmeldung möglich ist und unter Berücksichtigung der AHA-Regeln.

A- Abstandsregeln müssen eingehalten werden
H- Hygieneregeln beachten
A- tragen einer Alltagsmaske/ Nasen-Mund-Schutzes

zurück nach oben

 

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

 

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Erkrankten (1-2 Meter). Da auch die Grippe derzeit in Deutschland um sich greift, sind diese Maßnahmen generell empfehlenswert. 

zurück nach oben

Worauf ist beim Händewaschen zu achten?

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

zurück nach oben

Wie lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt beträgt sie laut der WHO fünf bis sechs Tage.

zurück nach oben

Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann  zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Sehr wenige  Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

zurück nach oben

Wie sollte man reagieren, wenn man Symptome bei sich oder seinen Mitmenschen feststellt?

Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 an.  Diese Nummer ist rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter werden Ihnen sagen, was zu tun ist.

Wenn die Symptome im Verlauf immer stärker auftreten, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notarzt.

zurück nach oben

Wie wird das Virus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

zurück nach oben

Kann man sich über importierte Waren aus Risikogebieten anstecken?

Das ist nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich: Coronaviren besitzen eine relativ geringe Umweltstabilität, d.h. die Viren überleben (außerhalb des Körpers) schwankende Umweltbedingungen nicht. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertungen)

zurück nach oben

Wer ist besonders gefährdet?

Immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) und ältere Menschen.

Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

zurück nach oben

Was sind Corona-Viren?

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

zurück nach oben

Gibt es einen Impfstoff?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

zurück nach oben

Warum müssen Personen mit Verdacht auf Corona 14 Tage in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung soll so gut es geht verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte von Betroffenen müssen so lange auf ein Minimum reduziert werden.

zurück nach oben

Wenn ich nicht zum Hausarzt gehen soll, woher erhalte ich dann meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Wenn Sie eine Corona-Infektion vermuten, bitten wir Sie, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause und rufen die Telefonnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung an. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr erreichbar und werden Ihnen telefonisch mitteilen, ob Ihr Verdacht berechtigt ist und Sie auf die Krankheit getestet werden sollten. Falls Sie getestet werden, erhalten Sie von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können.

zurück nach oben

Sollte ich einen Mundschutz tragen?

Ja, die Motivation ist, eine Barriere zwecks Fremdschutzes aufzubauen, welche zusätzlich zu den bekannten Maßnahmen der Abstandswahrung und der Hustenetikette greift. Letztlich kann hiermit die Wahrscheinlichkeit von luftübertragenen Infektionen zwischen Personen reduziert werden.

Wenn Sie bereits unter einer Infektion leiden, dann kann ein Mund-Nasen-Schutz dazu dienen, Ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. Allerdings verliert der Schutz seine Wirksamkeit bei Durchfeuchtung.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass ein Textil-Mund-Nasen-Schutz nicht als ein Atemschutz gilt.

zurück nach oben

Wo gibt es weitere Informationen?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Hotlines für Bürger bieten unter anderem das BMG, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, einige Bundesländer und Krankenkassen an.

zurück nach oben