Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster

Tel.: 04321 405-0
Fax: 04321 405-1609

Chronik

Bild: FEK ca. 1930

Vor der Gründung des FEK

8. Oktober 1889
Eröffnung des städtischen Krankenhauses Neumünster mit 40 Betten am Meßtorffweg. Kosten: 83.831 Mark. Bis zum Jahre 1900 konnten sämtliche Ärzte der Stadt ihre Kranken ins städtische Krankenhaus verlegen und dort selbst behandeln. Ab November 1900 wurden zwei Krankenhausärzte angestellt.

1910
Anbau eines Flügels, durch den die Anzahl der Bettenzahl auf 96 erweitert wurde.

1912
Zur zusätzlichen Unterbringung von Kranken wurde eine Baracke errichtet. Im gleichen Jahr außerdem eine Liegehalle, um genesenden Patienten den Aufenthalt an frischer Luft zu ermöglichen. Der erste Krankenwagen zum Transport der Kranken und Verunglückten wurde in Dienst gestellt.

1924
Die Anschaffung eines zweiten Krankenwagens wurde erforderlich. Für Schwestern und Ärzte wurde ein Wohnhaus in der Klosterstraße gebaut.

10. Februar 1925
Der Magistrat wurde einstimmig ermächtigt "die Ausführungen des Krankenhausprojektes in Auftrag zu geben." Die Bauzeit betrug fünf Jahre. 

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Das FEK in den 30er Jahren

Bild: Eigangsbereich FEK ca. 1930

1. Februar 1930
Einweihung des Friedrich-Ebert-Krankenhauses. Die Namensgebung erfolgte im Andenken an den ersten Reichspräsidenten Deutschlands. Gerhart Hauptmann sagte: "Die Aufgaben, die Friedrich Ebert beim Antritt seines hohen Amtes fand (...), hat er mit breiter Kraft, weiter Güte und fester Entschlossenheit als großer Staatsmann gelöst und ist dadurch zum Retter Deutschlands in schwerster Not geworden."
Das FEK hatte 250 bis 300 Betten. Die Baukosten beliefen sich auf 3 Millionen Reichsmark.

1936
Es wurde über einen Erweiterungsbau beraten.

1939
Der A-Flügel des Hauses wurde als Lazarett zur Verfügung gestellt.

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1950 bis 1963

Bild: Luftbild FEK ca. 1930

1952
Es wurden Pläne für die Gesamtsanierung erörtert.

1956
Errichtung des Schwesternwohnheims. Es bot gleichzeitig Platz für die Krankenpflegeschule. Baukosten: 940.000 DM.

1958
Umbau des ehemaligen Infektionspavillons zur Kinderstation.

1962
Am 18. Dezember 1962 beschloss die Ratsversammlung den Neubau.

1964
Im Juli 1964 wurde der Entwurf des städtischen Architekten Lamprecht durch die Landesregierung genehmigt.
Im November 1964 gab das Deutsche Krankenhausinstitut eine gutachterliche Stellungnahme ab, welche die Stadt Neumünster nicht akzeptierte.

1965
Im März 1965 vereinbarten das Innenministerium und die Stadt Neumünster, den Krankenhausarchitekten Dr. Lewicki, Berlin, zur Beratung und Planüberarbeitung hinzuzuziehen.

1967
Im Januar 1967 fanden die Pläne und die Kostenschätzung von Dr. Lewicki die Zustimmung von Innenministerium, Landesgesundheitsamt, Kommunalaufsicht und Höherer Bauaufsicht.
Am 3. August 1967 erteilte die Landesregierung die Genehmigung, den Krankenhausneubau mit einer Kapazität von 545 Betten durchzuführen.

14. September 1968
Feierliche Grundsteinlegung. 

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1970 bis 1990

1972
Die Architekten- und Ingenieurverträge wurden durch die Stadt fristlos gekündigt. Gerichtliche Beweissicherungsverfahren wegen Planungs- und Durchführungsfehlern wurden eingeleitet.

Mit dem Kieler Architekten- und Ingenieurbüro Schnittger wurden neue Verträge geschlossen. Die Planung der Haustechnik wurde dem deutsch-dänischen Büro Birch & Krogboe übertragen.

Der ungewöhnliche Einsatz von Mitarbeitern des FEK während der kritischen Neubauphase zur Sicherung eines fachlich befriedigenden Standards bei der Beschaffung der Medizintechnik und der Ausstattung des neuen Hauses hat allgemein Respekt gefunden. Er verdient daher besondere Erwähnung.

1973
Im Oktober 1973 legte das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein fest, dass im zukünftigen FEK 693 Behandlungsbetten und 23 Funktionsbetten aufgestellt werden können.

Der Altbau sollte mit 166 Betten genutzt werden.
Das FEK soll die Funktion eines Schwerpunktkrankenhauses nach der Krankenhausbedarfsplanung des Landes erfüllen. Es wurden Verhandlungen geführt über die Einbeziehung des Hauses als akademisches Lehrkrankenhaus in die Ausbildung junger Ärzte.

1972/73
Die Krankenhausgesetzgebung verpflichtete die gesetzlichen Krankenkassen erstmalig in der deutschen Geschichte, die nachgewiesenen Betriebskosten der Krankenhäuser voll zu übernehmen - von den Investitionen und Instandhaltungen abgesehen, die durch die öffentliche Hand getragen werden.

1974
Ab Mai 1974 wird der Neubau in Betrieb genommen. Zuerst durch die Wäscherei und Apotheke.

1975
Die Stadt legte im März 1975 der Landesregierung einen Nachtragskostenanschlag in Höhe von 84,9 Millionen DM vor. Die Landesregierung erkannte nach harten Auseinandersetzungen 71,01 Millionen DM als förderungsfähige Kosten für den Krankenhausneubau an.

Als erstes kommunales Krankenhaus in Schleswig-Holstein stellte das FEK sein Rechnungswesen auf EDV um und führte die kaufmännische Buchführung ein. Es wurden eine exaktere Kosten- und Leistungsrechnung sowie eine Betriebsabrechnung mit Kostenstellenrechnung entwickelt - ebenfalls erstmalig in einem Krankenhaus in Schleswig-Holstein.

1977
Im Februar 1977 zog das Zentrallabor und die Radiologie in den Neubau. Vom Juli 1977 bis zum 8. Oktober 1977 die Kliniken. Seit dem 1. Oktober 1977 ist das FEK als akademisches Lehrkrankenhaus in die Ausbildung der jungen Ärzte einbezogen worden.  

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1990 bis heute

Bild: Luftbild FEK 2004

1990
Umwandlung des Regiebetriebes in eine GmbH.

1995
Abschluss der Sanierung des Altbaus aus dem Jahre 1930.

1998
Einweihung der neuen Eingangshalle.
Neubau einer operativen Intensiveinheit mit 14 Betten. Kosten: 8 Mio. DM.

2000
Sanierung der Kinderklinik. Kosten: 5 Mio. DM.

2002 bis 2004
Verzicht auf die kostenintensive Sanierung des Hauptgebäudes und Planung eines Ersatzneubaus.

2005
Fertigstellung des Um- und Erweiterungsbaus der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
75 Jahre Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH.

Seit 2008
Errichtung des Ersatzneubaus.
Weitere Infos hierzu finden Sie im Bereich FEK Neubau.