Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
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Modernster CT-Scanner im FEK

Mehr als ein Jahr liefen die Vorbereitungen für die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen 16-Zeilen-CT. Am 6. Februar wurde nach dreiwöchiger Umbaupause das neue Gerät in Betrieb genommen. Mit dem Aquilion ONE betreibt das FEK nun eines der fortschrittlichsten Computertomographen, die derzeit weltweit auf dem Markt verfügbar sind. Mit nur einer einzigen Rotation der Röhre erfasst der Scanner bis zu 320 Schichten und kann daraus bis zu 640 Bilder simultan erstellen. Für diese Rotation benötigt das Toshiba-Flaggschiff gerade einmal 0,275 Sekunden.

Rund 1 Million Euro kostete das neue Gerät und die Baukosten schlugen nochmal mit 50.000 € zu Buche. Aber die Anschaffung hat sich gelohnt.

Neben einer deutlichen Verbesserung der bislang bekannten Verfahren ermöglicht der CT dadurch ganz neue Untersuchungen. Beispielsweise erfolgt eine komplette Herzuntersuchung in weniger als einem Herzschlag. Die Durchblutung ganzer Organe stellt er dar, indem die Röhre kontinuierlich auf der Stelle rotiert und somit den Verlauf der Kontrastmittelverteilung komplett abbildet. Mögliche Anwendungen finden sich u.a.  in der Diagnostik des akuten Schlaganfalls, der Nierenfunktion oder in der 3-D-Darstellung von Gelenk- oder Atembewegungen. Die innovative Rechnertechnik rekonstruiert in einer Minute bis zu 3 000 Bilder aus den aufgenommenen Daten. Das Aquilion ONE vermindert außerdem durch spezielle Nachverarbeitungen die Bildartefakte, wie sie durch Metallimplantate entstehen.

Einen weiteren wesentlichen Vorteil für unsere Patienten bietet die Möglichkeit, CT-Untersuchungen unter Beibehaltung hoher Bildqualität mit einer Dosisreduktion um bis zu 75 % durchzuführen. Die branchenweit breiteste Tischplatte des Aquilion ONE gewährleistet maximalen Komfort auch für adipöse Patienten (Gewichtsbelastung bis zu 300 kg unproblematisch).

Durch die Anschaffung des Aquilion ONE nimmt das FEK in der Qualität der Schnittbilddiagnostik S-H-weit eine führende Position ein und ist auf zukünftige klinische Anforderungen damit hervorragend vorbereitet.

vom 16. Februar 2017