Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster

Tel.: 04321 405-0
Fax: 04321 405-1609

Entlassung

Der Wandel im Gesundheitssystem stellt neben den Beteiligten im Gesundheitswesen vor allem auch die Patienten immer öfter vor große Probleme. Der Krankenhaussektor in Deutschland ist bekanntlich unter starken wirtschaftlichen Druck geraten. Das bedeutet u. a., dass die Liegezeiten in den Krankenhäusern immer kürzer werden. Häufig stellt dieser Umstand Patienten und Pflegende vor große Herausforderungen für die nachstationäre Versorgung.

Der Pflegedienst des FEK stellt sich diesen neuen Anforderun­gen. Gemeinsam mit dem Patienten und/oder den Angehörigen organisieren wir eine gewünschte und angemessene zeitlich begrenzte oder auch dauerhafte Lösung. Wir arbeiten dabei eng mit dem hausinternen Sozialdienst zusammen.

Um einen möglichst optimalen Gesundheitszustand zu erreichen, legen wir vor der Entlassung viel Wert auf eine umfangreiche Beratung und Anleitung in der individuellen Patientensituation.

Nachstationär pflegen wir gute Kontakte zu Hausärzten, Reha– Einrichtungen, geriatrischer Tagesklinik, Krankenkassen, ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen, so dass wir eine optimale Versorgung anbahnen können.

Wie geht es nach Ihrem Krankenhausaufenthalt weiter?

Unser Ziel ist es, Ihnen einen lückenlosen Übergang von der stationären Versorgung aus unserem Haus in die Häuslichkeit oder die Anschlussversorgung zu ermöglichen.

Für eine optimale Entlassung und Weiterbehandlung arbeiten unsere Ärzte, Pflegekräfte, Care Management und Sozialdienst Hand in Hand zusammen.

Bereits vor Ihrer Entlassung legen wir viel Wert auf eine individuelle Beratung und Anleitung durch unsere Fachexperten vor Ort, um einen bestmöglichen Genesungsprozess zu gewährleisten

Während Ihres Aufenthalts im FEK wird festgestellt, ob eine Anschlussversorgung für Sie notwendig ist. Ist dies der Fall, organisieren wir gemeinsam mit Ihnen und/ oder Ihren Angehörigen eine angemessene zeitlich begrenzte oder auch dauerhafte Lösung für die Zeit nach Ihrem Krankenhausaufenthalt. Hierfür verfügen wir über ein umfangreiches Versorgungsnetzwerk in enger Abstimmung mit allen wichtigen Partnern rund um Ihre Entlassung, wie Hausärzten, Reha-Einrichtungen, geriatrischen Tageskliniken, Kranken- und Pflegekassen, ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen. Die zur Verfügung stehenden Maßnahmen werden mit Ihnen zeitnah besprochen und abgestimmt.

Welche gesetzlichen Bestimmungen gibt es zum Entlassmanagement?

Seit dem 01.10.2017 unterliegt das Entlassmanagement für gesetzlich krankenversicherte Personen bundeseinheitlichen Vorgaben und ist in § 39 Abs. 1a SGB V verankert. Aus diesem Grund erhalten Sie bereits bei Ihrer Aufnahme ein Informationsblatt zum Entlassmanagement (gesetzliche Anlage 1a) http://www.dkgev.de/dkg.php/cat/49/aid/25661/title/Anlagen_1a_und_1b_zum_Rahmenvertrag_Entlassmanagement_nach___39_Abs._1a_S._9_SGB_V. Zu diesem werden wir Sie entsprechend informieren.

Die Durchführung des gesetzlich geregelten Entlassmanagements setzt Ihre schriftliche Einwilligung (gesetzliche Anlage 1a) http://www.dkgev.de/dkg.php/cat/49/aid/25661/title/Anlagen_1a_und_1b_zum_Rahmenvertrag_Entlassmanagement_nach___39_Abs._1a_S._9_SGB_V voraus. Mit Ihrer schriftlichen Einwilligung erlauben Sie es uns, bei Bedarf, notwendige Informationen und relevante Daten an Ihre Kranken-/ Pflegekassen zu übermitteln. Benötigte Unterstützung kann so bei Ihrer Kranken-/ Pflegekasse für Ihre Anschlussversorgung angefragt werden. Die Durchführung des Entlassmanagements ist nicht verpflichtend und kann jederzeit von Ihnen widerrufen werden.

Stationärer Entlassungsprozess  (PDF, 118KB)

Kooperationspartner

Neben diesen Angeboten bieten wir eine sehr enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern der nachstationären Versorgung.