Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
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24534 Neumünster

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Berufspolitik

Bild: Pflegedienst

Für den Pflegedienst des FEK ist es wichtig, die Professionalisierung des Berufsstandes der Pflege voranzutreiben. Durch entsprechende berufspolitische Aktivitäten können wir u. a. dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege und dem – insbesondere bei den Jugendlichen vorhandenen – schlechten Image entgegenwirken.

Berufliche Registrierung
Pflegekammer & Berufsordnung
Berufsverbände
Aus- und Weiterbildung
Weitere Informationen

Berufliche Registrierung

Für die Gesellschaft und die politische Einflussnahme ist es notwendig, Transparenz über den Berufsstand der Pflege und dessen Qualifikationsniveau herzustellen – dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der sogenannten Pflegeskandale und der Bedeutung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung zunehmend wichtiger. Die berufliche Registrierung ist derzeit die einzige Möglichkeit, die Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der Berufsgruppe und die Anzahl der beruflich Pflegenden in Deutschland zu erfassen und darzustellen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Patientenversorgung. Im Gegensatz zu anderen Ländern basiert diese Registrierung auf Freiwilligkeit. Der Pflegedienst des FEK unterstützt die berufliche Registrierung und übernimmt die Kosten der Erstregistrierung für die Mitarbeiter/-innen.

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Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein

Für die größte Berufsgruppe in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist es längst überfällig, dass im Juni 2018 die Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein ihre Arbeit aufnimmt. Nach Rheinlandpfalz wird es die zweite berufsständische Vertretung in Deutschland sein, Niedersachsen wird im selben Jahr folgen. Es wird Zeit, dass die professionell Pflegenden in wichtigen Fragen der Berufs- und in der Gesundheitspolitik nicht nur gehört sondern auch beteiligt werden müssen. Darüber hinaus geben Themen wie Berufsordnung und Berufsethik, Förderung der Qualitätssicherung, Weiterbildung und Fortbildung und Erhebung einer Pflegeberufestatistik ihren Beitrag zur Professionalisierung des Berufsstandes.

Um diese Aufgaben, die in der Vergangenheit mehr oder minder von Berufsfremden übernommen wurden, erfüllen zu können, bedarf es hauptamtlicher Strukturen, die auch finanziert werden müssen. Deshalb ist ein Pflichtbeitrag für die registrierten Mitglieder notwendig. In allen anderen Organen der Selbstverwaltung (z. B. Ärztekammer, Apothekenkammer) ist dies gesetzlich vorgesehen. Andernfalls ist eine starke berufliche Interessenvertretung nicht möglich.

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Berufsverbände

Nicht nur für diese Themen können und sollten sich beruflich Pflegende interessieren und engagieren. In den jeweiligen Berufsverbänden kann sich jeder informieren und an berufspolitischer Arbeit mitwirken. Darüber hinaus bieten die jeweiligen Berufsverbände diverse Fortbildungsveranstaltungen an. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen wird von der Pflegedirektion des FEK nach Rücksprache unterstützt.

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Aus- und Weiterbildung

Bild: Pflegedienst

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Aus- und Weiterbildung der Fachpflegekräfte. Seit Jahren werden die Aufgaben in den Pflegeberufen immer anspruchsvoller und umfangreicher. Die Aufgaben erfordern daher eine immer höhere intellektuelle Leistungsfähigkeit, um komplexe Prozesse steuern und überwachen zu können. Gleichzeitig wird Pflegenden mehr Verantwortung übertragen.

Daher unterstützen und fördern wir die akademische Aus- und Weiterbildung für Pflegefachkräfte. Gleichzeitig fordern wir eine Ausbildung für die Pflegeassistenz, die landeseinheitlich – respektive über ein Bundesgesetz – geregelt ist.

Weitere Informationen zu Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und offenen Stellen  in der Pflege finden Sie hier.