Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin

Special/Highlight

Erfolgreiche Kooperation mit radiologischer Praxis:

Die diagnostischen Geräte werden gemeinsam mit niedergelassenen, ambulant tätigen Radiologen benutzt. Dies senkt nicht nur die Unterhaltungskosten, sondern garantiert auch den vertraglich festgelegten hohen Gerätestandard.

Eine Schilddrüsenuntersuchung
Radiosynoviorthese (RSO)

In der lokalen Behandlung chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen hat sich die Radiosynoviorthese (RSO) als eine sehr effiziente und schonende ambulante Therapieform seit vielen Jahren etabliert. Die Radiologische Klinik des Friedrich-Ebert-Krankenhaus wendet sie erfolgreich an.

Eine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik tritt je nach Gelenkzustand nach der RSO bei 60 bis 80 Prozent der Patienten innerhalb von drei bis vier Monaten ein. Je früher im Krankheitsverlauf die RSO eingesetzt wird, desto besser ist das Ergebnis.

Bei der RSO wird die entzündliche Gelenkinnenhaut gezielt von innen bestrahlt. Unter Durchleuchtungskontrolle wird eine genau berechnete Dosis des Radionuklids direkt in die Gelenkhöhle injiziert. Die verwendeten Radionuklide sind reine Betastrahler mit extrem kurzer Reichweite, sodass ihr Effekt auf den Gelenkinnenraum begrenzt ist. Das Knorpelgewebe wird nicht geschädigt.

Die Bestrahlung bewirkt eine allmähliche Verschorfung der Schleimhaut mit Abnahme der Schleimhautschwellung und -wucherung. Außerdem werden feinste Kanälchen verschlossen, aus denen Ergussflüssigkeiten ins Gelenk gedrungen sind. Ebenso verringert sich der Schmerz oder wird beseitigt, weil feinste Nervenendigungen ausgeschaltet werden. Die Gelenkfunktion verbessert sich.


Indikationen

Zu den klassischen Indikationen der RSO zählen

  • chronische Polyarthritis,
  • Psoriasisarthritis,
  • villonodulären Synovialitis
  • und andere Arthriden aus dem rheumatischen Formenkreis.

Speziell für diese Patienten gilt, dass sie immer einer Basistherapie bedürfen, da es sich um eine systemische Erkrankung handelt. Wenn einzelne Gelenke jedoch nicht ausreichend auf die mindestens sechsmonatige Basistherapie ansprechen, sollte auf jeden Fall eine RSO in Betracht gezogen werden.
(Telefonische Absprache über 04321 / 405-4968)


Der Ablauf

Der erste RSO-Termin ist eine Voruntersuchung, bei der zum Beispiel mit Gelenksonographie und Skelettszintigraphie prüfen, ob tatsächlich eine Entzündung im schmerzhaften Gelenk vorliegt. Beim zweiten Termin wird die Behandlungslösung in das erkrankte Gelenk gespritzt. Beim dritten RSO-Termin, der vier bis sechs Monate später stattfindet, beurteilen wir den Therapieerfolg. Die Weiterbehandlung durch den rheumatologisch tätigen Kollegen wird durch die RSO nicht ersetzt.

 
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    Zusätzliche Infos

     
    Friedrich-Ebert-Krankenhaus
    Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
    Friesenstraße 11
    24534 Neumünster

    Chefarztsekretariat
    Hannelore Selck
    Telefon: 04321 405-4911
    Telefax: 04321 405-4919
    Email:
    hannelore.selck@fek.de