Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Das behandeln wir
|  Der Angiographieraum während einer Untersuchung | In der Klinik für Radiologie können wir eine breite Palette
von Untersuchungsmethoden und Therapieverfahren anbieten und anwenden.
Unser Spektrum reicht von der konventionellen Diagnostik über
die interventionelle Radiologie bis zu Untersuchungen mit dem Spiral-CT
und nuclearmedizinischen Untersuchungs- und Therapieverfahren sowie
Ultraschall- und MRT-Diagnostik bis zu strahlentherapeutischen Verfahren.
Seit einigen Jahren wenden wir mit großem Erfolg die Radio-Synoviorthese
bei entzündlichen Gelenkerkrankungen und aktivierter Arthrose
an.
Konventionelle Diagnostik
In der konventionellen Diagnostik überwiegen Thorax- und Skelettaufnahmen.
Einen hohen Stellenwert haben außerdem die Diagnostik des
Magen-Darm-Traktes sowie Aufnahmen der Harnwege. Mit den Untersuchungen
außerhalb der Abteilung (zum Beispiel auf den Intensivstationen)
fallen ungefähr 40.000 Untersuchungen pro Jahr an.
Interventionelle Radiologie
Neben den ungefähr 1.000 angiographischen (röntgenologische
Darstellung der Blutgefäße) Untersuchungen, die jährlich
im Hause stattfinden, hat sich in enger Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie
des Hauses in den letzten Jahren mit der interventionellen Radiologie
ein neuer Schwerpunkt gebildet, der kontinuierlich ausgebaut wird:
Zurzeit werden in den arteriellen Gefäßabschnitten des
Beines, der Arme, des Becken- und Bauchraumes und der inneren Organe
(ausgenommen das Herz ) pro Jahr ungefähr 200 Gefäßaufweitungen
(Beseitigungen von Verengungen oder Verschlüssen) mittels Ballonkatheter
oder in Kombination mit so genannten Stents (innere Gefäßstütze)
vorgenommen.
Diese Eingriffe erfolgen in der Regel mit örtlicher Betäubung.
Der Zugang zum arteriellen Gefäßsystem liegt meistens
in der Leistenregion. Die meisten Patienten vertragen diese Interventionen,
die oft unmittelbar zur Wiederherstellung der vormals gestörten
Durchblutung führen, sehr gut. Sie helfen, größere
offene Operationen zu vermeiden.
Spiral-Computertomograph
Die schnellen Aufnahmezeiten unseres Spiral-Computertomograph ermöglichen
es, mehr als 5.000 Untersuchungen pro Jahr durchzuführen. Die
Fragestellungen kommen aus allen Kliniken des Hauses. Schwerpunkte
liegen in der präoperativen und prätherapeutischen onkologischen
Diagnostik.
Die gute räumliche Anbindung der Radiologie an die Ambulanz
und die Intensivstationen des Hauses verbessert den Stellenwert
der CT-Untersuchung in der Notfalldiagnostik nochmals deutlich.
Davon profitieren besonders unsere Schlaganfallpatienten und Unfallopfer.
Nuklearmedizinische Untersuchungs- und Therapieverfahren
In der Diagnostik wenden wir nuklearmedizinische Verfahren insbesondere
bei onkologischen Fragestellungen an. Es stehen drei Gamma-Kameras
zur Verfügung. Jährlich behandeln wir ungefähr 200
Patienten aufgrund von Schilddrüsenerkrankungen mit Radioisotopen
kurzzeitstationär. Im Rahmen der Therapie von durch Knochenmetastasen
hervorgerufenen Schmerzen ist die Gabe von entsprechenden Substanzen
bei dafür geeigneten Patienten eine hochwirksame und schonende
Methode.
Die Patienten der Nuclearmedizin können sich auch - dies ist eine angenehme Besonderheit des Friedrich-Ebert-Krankenhauses - in einem kleinen umschlossenen Garten aufhalten. (Telefonische Auskunft über 04321 / 405-4968)
Ultraschalldiagnostik insbesondere des Abdomens, der Schilddrüse
und der Weichteile; in jedem Jahr führen wir ungefähr
4.000 Untersuchungen durch.
MRT-Diagnostik ist im Hause über eine Gerätekooperation
verfügbar. Hauptsächliches Indikationsspektrum für
diese Methode sind neurologische und orthopädische Fragestellungen.
Strahlentherapeutische Verfahren kommen in enger Abstimmung über
einen Kooperationsvertrag mit einer im Hause angesiedelten Praxis
einer Strahlentherapeutin zur Anwendung.
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Friedrich-Ebert-Krankenhaus
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Friesenstraße 11
24534 Neumünster
Chefarztsekretariat
Hannelore Selck
Telefon: 04321 405-4911
Telefax: 04321 405-4919
Email: hannelore.selck@fek.de
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